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Delitzsch Museen planen etliche Sonderausstellungen
Region Delitzsch Museen planen etliche Sonderausstellungen
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16:35 07.01.2010
Kreisgebiet

Den Auftakt macht bereits diesen Monat die Ausstellung über einen großen deutschen Schriftsteller. „Heinrich Böll – Leben und Werk“ lautet der Titel. Und das erste Delitzscher Kamingespräch 2010 hat das Thema „Verrat verjährt nicht – Lebensgeschichten aus einem einst geteilten Land“. Die Schau wird am Donnerstag, dem 14. Januar, um 15 Uhr eröffnet, während das Gespräch am 27. Januar ab 19 Uhr über die Bühne geht. Es wird wieder gemeinsam von der Landeszentrale für politische Bildung und der Stadt Delitzsch durchgeführt. Kompetenter Gesprächspartner im Kaminzimmer des Barockschlosses ist dieses Mal ZDF-Journalist Christhard Läpple. Neu gestaltet werden sollen die Dauerausstellungen über die Stadt sowie die Besiedlungsgeschichte der Delitzscher Region. Im Oktober heißt es dann „Helfen in der Not ist unser Gebot“. Dabei geht es um die 150 Jahre alte Delitzscher Feuerwehr. Noch steht das, was vor Jahrzehnten bevorzugt unterm Weihnachtsbaum kreiste, im Eilenburger Stadtmuseum: Modelleisenbahnen der Spurweite HO sind im Roten Hirsch noch bis Ende Februar zu besichtigen, aber auch Miniatur-Dampfmaschinen. Weitere Sonderausstellungspläne fürs Jahr sind bereits geschmiedet: Ab Mitte März werden in einem gemeinsamen Projekt unter Federführung der Karl-Neumann-Schule kreative Arbeiten von Kindern gezeigt, die in den verschiedenen Bildungseinrichtungen entstanden sind. Um den 160. Gründungsjahrestag der Konsum-Verbrauchergenossenschaften geht es ab Mitte Mai im Raum unterm Dach. In Zusammenarbeit mit der Konsumgenossenschaft Nordsachsen soll es zum einen um den Eilenburger August Fritzsche gehen, der als einer der Genossenschafts-Initiatoren geehrt werden soll. Er gründete 1850 die Lebensmittel-Association Ermunterung. Zum anderen ist die Konsum-Entwicklung in Eilenburg und Umgebung Thema der Schau. Im Landschaftsmuseum der Dübener Heide auf der Burg in Bad Düben beginnt die neue Ausstellungssaison am 21. Februar. Auftakt wird das traditionelle Museumsgespräch sein, das der Heimatverein der Stadt und das Museum gemeinsam gestalten. Im Anschluss daran heißt es „Licht und Schatten“ – die Bad Dübener Malerin Rita Weber stellt eine Auswahl ihrer Werke aus. Dabei handelt es sich um Aquarell- und Ölbilder. Wie Museumsleiterin Yvette Steuer mitteilte, wird es in diesem Jahr insgesamt fünf Sonderausstellungen geben. Auf Weber folgt der Künstler Reinhard Dreßler am 25. April mit seinen Grafiken und Zeichnungen. Diese Präsentation steht unter der Überschrift „Zwischen Annäherung und Wirklichkeit“. Das Landschaftsmuseum beteiligt sich außerdem am Internationalen Museumstag am 16. Mai mit dem Thema „Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“. Inventarkarten, Landschaften und Studien werden schließlich ab dem 20. Juni ausgestellt. Es handelt sich um Exponate des Malers und Zeichners Paul Haffner. „Wir sind das Volk“ heißt es dann ab 3. Oktober. Gezeigt werden Plakate und Fotografien zum Thema 20 Jahre Deutsche Einheit.   Der Fundus des Museums Barockschloss Delitzsch. Auch er atmet Geschichte.

ls/lis/nf

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