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Museum Barockschloss Delitzsch bereitet Sonderausstellung „Friedrich versus Georg“ vor

Reformationsjubiläum Museum Barockschloss Delitzsch bereitet Sonderausstellung „Friedrich versus Georg“ vor

Im Barockschloss Delitzsch ist ab dem 29. Juni die neue Sonderausstellung „Friedrich versus Georg“ zu sehen. Sie ist dem 500. Jahrestag der Reformation gewidmet und informiert über Reformation, Buchdruck und Bildung im Spannungsfeld zweier Fürsten, die Gegner beziehungsweise Befürworter der lutherischen Ideen sind.

 Im Museum Barockschloss Delitzsch wird derzeit die Ausstellung "Friedrich versus Georg" aufgebaut. Während Museumsvereinsmitglied Gunter Berge schon mal schaut, wie weit die Arbeiten vorangeschritten sind, hängt Museumsmitarbeiter Mathias Graupner die letzten Text-Tafeln auf.
 

Quelle: Thomas Steingen

Delitzsch.  Im Museum Barockschloss Delitzsch wird derzeit die nächste Sonderausstellung mit dem Titel „Friedrich versus Georg – Reformation, Buchdruck, Bildung im Spannungsfeld zweier Fürsten“ aufgebaut. Sie ist dem 500. Jahrestag der Reformation gewidmet, der am 31. Oktober 2017 gefeiert wird. Inhaltlich beschäftigt sich die Exposition mit Glaubenswelt, Ablässen, Wallfahrten, Zensur und Bildung im 16. Jahrhundert in Delitzsch. Wie Museumsleiter Jürgen Geisler sagt, soll ein großer Bogen gespannt werden. „Wir werfen einen Blick auf die vorreformatorische Gläubigkeit, wollen zeigen, wie das Denken war und wie Luther zu seinen Thesen kam.“ Die Ausstellung will aber auch über das Leben der Menschen berichten, in einer Zeit, in der das sächsische Fürstentum durch die Leipziger Teilung, zu der es bereits vor der Reformation, 1485, kam, auch glaubensmäßig gespalten war. In Eilenburg wurden lutherische, in Delitzsch katholische Gottesdienste gefeiert.

Der Zeitpunkt der Ausstellung ist bewusst auf dieses Jahr gelegt worden, weil 2017 bundesweit größere Ausstellungen gezeigt werden, so dass „bestimmte Exponate für uns nicht zur Verfügung stehen würden“, erklärt Museumschef Geisler. So freut er sich, Reformationskacheln und Knochenreste, aus denen Perlen für Rosenkränze hergestellt wurden, als Leihgaben des Landesamtes für Archäologie zeigen zu können. Zu sehen sein werden auch ein Altartuch von 1817 aus der Delitzscher Stadtkirche und ein Priestergewand aus der Zeit vor der Reformation.

Öffentlich zugänglich ist die Ausstellung ab dem 29. Juni bis zum 6. November.

Von Thomas Steingen

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