Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Delitzsch Nach Abschluss der Altstadtsanierung weist Delitzsch neues Fördergebiet aus
Region Delitzsch Nach Abschluss der Altstadtsanierung weist Delitzsch neues Fördergebiet aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 24.10.2017
Der Wallgraben in Delitzsch verliert Wasser und ist stark verkrautet. Die Stadt will ihn sanieren lassen. Quelle: Thomas Steingen
Anzeige
Delitzsch

Nachdem in Delitzsch das Sanierungsprogramm „Altstadt“ Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen worden ist, hat die Stadt ein neues Fördergebiet ausgewiesen. Unter der Bezeichnung „Zukunft Stadtgrün“ geht um das städtische Grün. Dabei will die Loberstadt von der neuen sächsischen Städtebauförderung, die ebenfalls „Zukunft Stadtgrün“ heißt und im März ausgeschrieben worden ist, profitieren.

Ziel dieses Förderprogramms ist es, Städte bei der Umsetzung von städtebaulichen Maßnahmen zur Verbesserung der grünen Infrastruktur zu unterstützen. Die Finanzhilfen sollen zur Erhaltung der Wohn- und Lebensqualität, zur Verbesserung des Stadtklimas, zur Schaffung eines hochwertigen städtischen Grüns, der Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Wohn- und Lebensqualität eingesetzt werden. Die Finanzhilfen können bis zu zwei Drittel der förderfähigen kosten betragen.

Erholungsoasen auf Abrissflächen

Das Delitzsch Fördergebiet erstreckt sich von der Altstadt bis ins Wohngebiet Delitzsch-Nord. Enthalten sind der Wallgraben mit seiner Promenade, der Stadtpark, die Schlosswiesen, die Loberaue mit Tiergarten und durch Abriss freigewordene Flächen im Delitzscher Norden. „Auf diesen Flächen wollen wir großflächig grüne Erholungsoasen durch weitere Begrünung und das Anlegen von Blüh- und Schmetterlingswiesen schaffen“, sagt Delitzschers Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos). Mit großflächigen Grünstreifen sollen zudem Kaltluftschneisen entstehen, die in den Hitzeperioden einen Luftaustausch im Wohngebiet Nord ermöglichen.

Ein Schwerpunkt des Fördergebietes ist der Wallgraben, der saniert werden muss. Wie berichtet, ist das Gewässer zu großen Teilen zugewachsen, und weil es Wasser verliert, besteht die Gefahr, dass es biologisch kippt. Bisher scheiterte die Sanierung immer wieder an fehlenden Fördermitteln.

Von Thomas Steingen

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einzug im Mai, im Oktober nun stolze Gartenbesitzer in der Rackwitzer Kleingartensparte „Sonnenblick“. Zurück nach Sachsen, näher zu den Enkeln sollte es gehen. Steffi Burauen ist noch neu in Rackwitz und verliert keine Zeit, sich mit der Gemeinde vertraut zu machen. Dazu gehört auch das Ehrenamt, das die 63-Jährige seit Kurzem übernimmt.

21.10.2017

Anton Felgner wuchs seit seiner Kindheit mit Tieren und Gartenarbeit auf. Seine Leidenschaft machte er zum Beruf, er wurde Landwirt. Auch im Nebenerwerb betreibt er Landwirtschaft. In Kürze will er einen Dorfladen in Wiedemar eröffnen und dort Erzeugnisse aus eigenem Anbau und Produktion anbieten.

24.10.2017

Rund 40 Einwohner der Delitzscher Ortsteile Spröda und Poßdorf nutzten beim Bürgerdialog die Chance, mit Vertretern der Stadtverwaltung direkt ins Gespräch zu kommen. Die Themen reichen dabei von den derzeitigen Bauarbeiten in Spröda bis zur Abwasserproblematik in Poßdorf.

20.10.2017
Anzeige