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Neue Pläne für Delitzscher Innenstadt

Einzelhandel Neue Pläne für Delitzscher Innenstadt

Attraktive Innenstädte, in denen man gerne einkauft? Sie zeichnen sich laut einer aktuellen Studie nicht durch Parkplätze, sondern durch Ambiente und Flair aus. Und auch wenn Delitzsch nicht an der Befragung des Kölner Instituts für Handelsforschung teilgenommen hat, so zieht man im Rathaus doch wertvolle Schlüsse.

Speziell die Breite Straße ist in einem ständigen Wandel.

Quelle: Ditmar Wohlgemuth

DELITZSCH. Was zeichnet Innenstädte aus? Ist das Internet wirklich die größte Konkurrenz des Einzelhandels? Was macht eine Einkaufsmeile attraktiv? Welche City punktet besonders bei den Käufern? Diesen und anderen Fragen wurde jüngst bei einer Befragung von 58 000 Innenstadtbesuchern in 121 Städten durch das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) nachgegangen. Delitzsch war nicht dabei - im Rathaus war die Studie nicht bekannt, man hätte sich extra melden müssen. Dennoch zieht der Delitzscher Wirtschaftsförderer Alexander Lorenz seine Schlüsse aus den Ergebnissen.

Alexander Lorenz hat die Stadt im Blick

Alexander Lorenz hat die Stadt im Blick.

Quelle: Kay Würker

Den größten Einfluss auf die Bewertung der Innenstädte haben der Studie zufolge ihr Ambiente und Flair. „Da kann Delitzsch bereits punkten und hat einiges zu bieten“, so Alexander Lorenz. Das Flair und Ambiente der Altstadt sei so nicht zu toppen. Besonderer Wert müsse aber weiterhin auf ein ordentliches Erscheinungsbild der Innenstadt gelegt werden. Hier machen vor allem die leeren Schaufenster Sorgen. Fluktuation im Handel ist natürlich, dass Läden lange leer bleiben ist bedauerlich. Der Leerstand ist eines der großen Sorgenkinder. „Jeder Eigentümer muss das mit sich selbst ausmachen“, betont Alexander Lorenz die begrenzten Eingriffsmöglichkeiten der Stadtverwaltung auf die Gestaltung der leeren Schaufenster. Der Appell aber lautet, die Läden bei Leerstand dennoch zu gestalten – etwa mit Folien, die die Silhouette der Stadt zeigen oder mit anderer Dekoration.

Delitzsch braucht Eigeninitiative

Die Stadt setzt auf Eigeninitiative, aber auch Einmischen im positiven Sinne. Mit dem Citymanagement soll die Delitzscher Innenstadt durch die Organisation von Aktivitäten der Gewerbetreibenden und von gemeinsamen Veranstaltungen stärker belebt werden. Das soll den Wert der Innenstadt erhalten und noch steigern. Im Mittelpunkt stehen laut Alexander Lorenz die Händler, Gastronomen und Dienstleister, aber auch die Delitzscher selbst und die Besucher. Ein Leerstandsmanagement ist eingerichtet, um die brachliegenden Geschäfte zumindest im Internet zu bündeln und so Interessenten zu präsentieren. Dennoch ist sich der Wirtschaftsförderer, der erst im Spätsommer sein Amt antrat, bewusst, dass noch einiges an Arbeit auch vor dem Referat Wirtschaftsförderung liegt. So soll der Internetauftritt künftig noch aufgewertet werden. Den laut IFH-Studie gar nicht mal so großen Konkurrenten Internet wiederum könnten die Delitzscher Händler mit eigenen Waffen schlagen – individueller Beratung, Events, Kreativität, digitalen Mehrwerten.

Besucher sollen künftig verstärkt mit Veranstaltungen und neuen Formaten in die Innenstadt gelockt werden. Das Ziel sei Handel und Kultur zu kombinieren und so die Ladenmeile zum Leben zu erwecken. Als erstes großes Event steht die Nacht der Türme am 10. März an, bei der neben den offenen Wahrzeichen ein Night-Shopping geboten wird. Ebenfalls die Attraktivität der Innenstadt steigern soll der Frischemarkt, der in diesem Jahr seinen Saisonauftakt an einem Samstag feiern wird. Weiter geht es mit dem Frühlings- und Genussmarkt am 6. und 7. Mai. Der Adventsmarkt soll ebenfalls noch aufgewertet werden, nicht in Sachen Dauer, aber in Sachen Eventcharakter. Ziel ist es, dass jedes Quartal eine besondere Veranstaltung in die City lockt.

Von Christine Jacob

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