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Neuer Bürgermeister in Rackwitz - Kontrahent steigt aus

Neuer Bürgermeister in Rackwitz - Kontrahent steigt aus

Paukenschlag in Rackwitz: Nach 14 Jahren betritt ein neuer Bürgermeister die politische Bühne - mit 28 Jahren der zweitjüngste in Sachsen.

Zugleich wirft sein schärfster Konkurrent das Handtuch. Er ziehe sich mit sofortiger Wirkung aus allen politischen Ämtern zurück, teilte Dietmar Schenk gestern im LVZ-Gespräch mit. Finaler Auslöser, so sagt er, war die Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend.

Der Rat war erstmals nach der Sommerpause zusammengetreten. Ganz oben auf der Tagesordnung: die Verpflichtung und Vereidigung des neuen Bürgermeisters. Steffen Brzoska (parteilos) trat offiziell die Nachfolge von Manfred Freigang (UWR) an. Ratsmitglied Edmund Boegel (CDU) nahm ihm den Amtseid ab, Vize-Bürgermeister Lutz Mehnert (CDU) zog mit Blumen und Glückwünschen nach. Er werde sich für eine sachorientierte Zusammenarbeit im Gemeinderat stark machen, kündigte Brzoska in seiner Antrittsrede an. "Ich möchte alles dafür tun, Rackwitz noch schöner und vor allem noch lebenswerter zu gestalten. Ich habe nicht vergessen, dass ich die Wahl mit knappem Vorsprung gewonnen habe. Ich reiche jedem hier am Tisch die Hand, meine Tür ist für Gespräche immer offen."

Für Dietmar Schenk allerdings ist das seit gestern erledigt. Er habe das Mandat für den Gemeinderat wie auch für den Kreistag zurückgegeben, erklärte er. In das nordsächsische Gremium war Schenk 2014 über die CDU-Liste eingezogen, Gemeinderatsmitglied war er bereits seit 2009. Damals hatte er die Rackwitzer Bürgerschaft mitbegründet, die ihn dieses Jahr als Bürgermeister-Kandidaten nominierte. Der 47-Jährige unterlag im zweiten Wahlgang mit nur 32 Stimmen dem SPD-Bewerber Brzoska. Nach einem Einspruch wurde das Wahlergebnis erst diese Woche für gültig erklärt.

Schenk, der auch den Vorsitz der Bürgerschaft niederlegt, nannte für seine Entscheidung berufliche Gründe - er arbeitet in Südbayern -, aber auch politische. "Ich sehe in Zukunft keine Erfolgschancen, mit meinem Mandat insbesondere für die Ortslage Rackwitz etwas ausrichten zu können", sagte er. In der jüngsten Ratssitzung führte er mit Brzoska verbale Auseinandersetzungen vor allem zur Grünflächenpflege, zur Grundschule Rackwitz und zur Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.08.2015
Kay Würker

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