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Neues Leben für Hündin Lilly - dank OP und Umzug

Neues Leben für Hündin Lilly - dank OP und Umzug

Sie wollen helfen, mit anpacken, den insolvenzbedrohten Tierschutzverein Delitzsch wieder in die Spur bringen. Mit diesem Versprechen sind vergangene Woche neue Vorstandsmitglieder angetreten.

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Yvonne Braumann (rechts) und Melanie Rothe freuen sich mit Hündin Lilly, der es jetzt wieder gut geht.

Quelle: Privat

Laue. Darunter Yvonne Braumann und Melanie Rothe. Jetzt vermeldeten sie einen ersten Erfolg: ein neues Leben für Hündin Lilly. Die französische Bulldogge war vor rund einem halben Jahr ins Tierheim im Delitzscher Ortsteil Laue gekommen. "Sie war vermutlich als Zuchtmaschine missbraucht worden, die Gebärmutter war schwer geschädigt", erzählte Melanie Rothe. Nur eine schnelle Operation habe sie von ihren Schmerzen befreien können. "Wir haben uns sofort kundig gemacht, was das kostet und wie wir das Geld zusammenbekommen." Inzwischen ist Lilly operiert - zwei Tierärzte haben sich des Hundes angenommen und die Rechnung als Spende deklariert. "Dafür sind wir unendlich dankbar", sagt Yvonne Braumann. Die Diplom-Betriebswirtin hat nun auch ein neues Zuhause für das fast zehn Jahre alte Tier gefunden. In Glesien lebt Lilly jetzt auf einem großen Grundstück bei einer neuen Familie.

Im Heim in Laue warten allerdings noch zahlreiche weitere Aufgaben. Auch rechtlicher Art: "Der Landestierschutzverband Sachsen hat uns einen Versicherungsmakler zur Seite gestellt, der am Mittwoch sämtliche Verträge geprüft hat. Mit dem Ergebnis, dass unsere Betriebshaftpflicht-Versicherung keinen Schutz für die Gassi-Geher beinhaltet und im Ernstfall der Verein haftet", schilderte Vorstandsvorsitzender Thomas Görner. Bis die neue Versicherung greift, sollen die Hunde nun im Objekt bleiben. Voraussichtlich zwei bis drei Wochen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.06.2015
Kay Würker

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