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Delitzsch Neues Outfit für WGD-Blöcke
Region Delitzsch Neues Outfit für WGD-Blöcke
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23:11 18.10.2011
Seit sieben Wochen hat WGD-Mieterin Gisela Mieder ein Gerüst vor der Nase und "die Faxen dicke". Quelle: Daniel Kaiser
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Delitzsch

Derzeit geschieht dies in der Beerendorfer Straße. Zum Ärger von Vermieter und Mietern schleppen sich die Arbeiten aber schon mehrere Wochen hin.

Algenansatz und dunkle Stellen auf dem Putz, teils schimmern Dübel von der Dämmung durch. „Es war Zeit, die Häuser optisch aufzuwerten“, sagt WGD-Geschäftsführer André Planer. Seit 2006 lässt der kommunale Vermieter deshalb seine Blöcke Stück für Stück malerisch sanieren. Bis 2010  geschah dies in Delitzsch-West, wo das WGD-Logo in großen Lettern auf dem Giebel weithin sichtbar ist. Dahinter steckt ein Farbkonzept, das den Wiedererkennungseffekt fördern soll. Dabei spielen die WGD-Farben Gelb und Blau eine besondere Rolle. „Die Häuser sollen schick aussehen und das Stadtbild aufwerten. Schön wäre es, wenn dies für die anderen Vermieter eine Signalwirkung hätte, um nachzuziehen“, sagt Planer.

Im Delitzscher Osten erhalten in diesem Jahr drei Blöcke, Beerendorfer Straße 68 bis 76 sowie F.-C.-Weiskopf-Straße 11 bis 19 und 31 bis 41, ein neues Outfit. „Vom Konzept zwar gleich werden sich die drei Häuser aber in der farblichen Gestaltung durch Blau-, Grün- und Rottöne unterscheiden“ erläutert Planer. Der Block in der Beerendorfer Straße ist fast fertig. Planer erwartet von der zuständigen Firma, dass sie endlich Wort hält und die Arbeiten bis Ende der Woche beendet. Dann sollen die Häuser in der F.-C.-Weiskopf-Straße folgen.

Allerdings nicht so, wie es in der Beerendorfer Straße geschehen ist, wo zeitweise nichts oder nur wenig passierte nachdem das Gerüst aufgestellt worden war. „Wir werden mit der Malerfirma nochmals sprechen und klare Zusagen verlangen, ob sie in der Lage ist, das in der Ausschreibung geforderte Pensum auch in der entsprechenden Zeit zu bewältigen“, so Planer. Notfalls müsse eine zweite Firma hinzugezogen werden, denn Zustände wie den Mietern in der Beerendorfer Straße will er den anderen Bewohnern nicht noch einmal zumuten.

Die Auftragsbücher der Handwerksbetriebe sind voll. Teilweise würden sie auf mehreren Baustellen gleichzeitig arbeiten, was dann Probleme wie in der Beerendorfer Straße nach sich zöge. Am Dienstag habe der verantwortliche Niederlassungsleiter ihm zugesichert, dass für die Häuser in der F.-C.-Weiskopf-Straße genügend Maler zur Verfügung stünden, so der WGD-Chef weiter. Dort sollen die Häuser dann nicht komplett, sondern seitenweise eingerüstet werden, damit die Bewohner während der Arbeiten zumindest auf einer Seite die Fenster öffnen können. Etwa 120 000 Euro lässt sich die WGD die Sanierung 2011 kosten. 2012 sollen dann Häuser in der Securius- und Käthe-Kollwitz-Straße sowie im Sonnenwinkelweg folgen. „Dafür wollen wir noch einmal rund 300 000 Euro investieren“, blickt Planer voraus.

Thomas Steingen

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