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Nord-Lichter strahlen wieder hell

Auftritt Nord-Lichter strahlen wieder hell

Premierenabend des neuen Programms der Nord-Lichter. Sie sind der Schulchor der Oberschule Delitzsch-Nord. Und sie begeistern wieder mit einer tollen Show im ausverkauften Delitzscher Bürgerhaus.

Ganz große Show gleich zu Beginn der Veranstaltung: Der große Chor der Nordlichter performt „Get Lucky“ von Pharrell Williams.

Quelle: Wolfgang Sens

Delitzsch. Freitagabend, das Bürgerhaus füllt sich, die Parkplätze werden knapp. Trotz der frühlingshaften Temperaturen liegt ein wenig Anspannung in der Luft. Es ist der Premierenabend des neuen Programms der Nord-Lichter. Sie sind der Schulchor der Oberschule Delitzsch-Nord. Mittlerweile sind sie mehr: eine feste Größe im Delitzscher Veranstaltungskalender und für die Mitglieder ein Bezugspunkt, der sie auch noch anzieht, wenn sie die Schule verlassen haben. Jährlich legen sie ein Programm auf, eine Bühnenshow mitsamt selbst gestalteter Kulissen, liebevoll und in Handarbeit genähten Kostümen, alles live gesungen, begleitet von Tanzchoreografien. Für Sylva Markert, die die Truppe gegründet und wachsen sehen hat, gibt es kurz vor Start noch Schulterklopfen: „Toi, toi, toi!

Begeisterter Schulleiter

„Das sind ganz normale Schüler, keine Profis“, betont Andreas Hess. Für ihn ist es als neuer Schulleiter der zweite Premierenabend, und er ist sich da schon sicher, dass der Großes verspricht. Er hat bereits bei den Generalproben zugesehen und wird recht behalten.

Dass die ganz normalen Schüler etwas durchaus Ungewöhnliches bieten, davon zeugen auch die ersten Reihen im Bürgerhaus, in dem an diesem Abend kein Platz frei bleibt. Neben der stellvertretenden Schulleiterin Petra Fiedler sitzen da auch Vertreter der sächsischen Bildungsagentur neben allerlei bekannten Gesichtern aus der Politik von der Stadt-, Kreis- und Landesebene bis zum Bund, darunter der Delitzscher Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) und Landrat Kai Emanuel (parteilos). Begrüßt werden sie wie alle Besucher bereits vom Chor, der in zwei Reihen jeweils an der Seite der Zuschauer Aufstellung genommen hat. Während diese so flankiert werden,
startet das Geschehen auf der Bühne: „Wir lieben die Musik“ heißt es nach der Anmoderation . Fast zwei Stunden


lang, in denen sich ohne Pause Nummer an Nummer, Musik- an Tanzstil reiht.

Zwei Stunden Feuerwerk ohne Pause

Das 80-köpfige Ensemble überrascht dabei immer wieder: Sei es durch aufwendige Kostüme, bei denen Leuchtdioden durch den Stoff blitzen, Seidentücher so geschickt durch die Luft wedeln, dass sie wie Flammen wirken, oder wenn die Jugendlichen auch in schräge Rollen schlüpfen und unter Hundemasken und Affenkostümen die Bühne unsicher machen. Es gibt Schwarzlichttheater und auch Stepptanz als Schlagzeugersatz. Dabei ist gerade bei den Tanzchoreografien immer wieder die Konzentration zu sehen, aber auch die Freude, wenn etwas gelingt oder wenn eine Solosängerin sichtlich auftaut, als sie merkt, sie kann das, das Publikum hört nur auf sie. Es gibt viele solche Höhepunkte: Die Reiseroute, die am Ende mit einem Medley in Paris enden wird, führt davor in die 1950er-Jahre, Heidis und Heinos heile Bergweltidylle, in die Unterwelt, den Orient, aber auch auf den abgespacten Dancefloor der Elektropopper Daft Punk. Das ist atemberaubend, auch in welcher Geschwindigkeit sich das vollzieht und wie die Stilmischung das Publikum mitreißt. „Die Arabischen Nächte“ von Aladin, treffen auf „Great Balls of Fire“ und „Get Lucky“. Oder das 50er-Jahre-Frauenbild wird zeitgleich zu Jennifer Lopez‘ „Ain’t Your Mama“ verabschiedet. „Sie schaffen jedes Jahr, sich noch zu toppen.“, freut sich Schulleiter Hess. „Ich bin sprachlos. Das ist mit das Beste, was Delitzsch zu bieten hat“, sagt Manfred Wilde am Schluss und auch Landrat Emanuel findet die Nord-Lichter, die sich mit einem Cancan verabschieden, „einfach fantastisch“.

Mitreißender Abend

Nachdem sie in der ersten Reihe die ganze Zeit mitgefiebert hat, verrät Sylva Markert nach der Show: Allein für die Cancan-Kostüme für das Finale haben sie rund 30 Meter Stoff vernäht. Die seien unheimlich schwer. Nur ein Beispiel für den Aufwand, den die Nord-Lichter seit August betrieben haben. Für einen mitreißenden Abend.

Von Manuel Niemann

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