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Delitzsch Nordplatz Delitzsch: Der Kreisel kommt
Region Delitzsch Nordplatz Delitzsch: Der Kreisel kommt
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16:26 19.05.2015
Die Luftaufnahme, entstanden zu Jahresbeginn, zeigt den Nordplatz samt der Ampel mit provisorischen Oberleitungen. Quelle: Christian Maurer Stadtverwaltung Delitzsch

Umleitungen gibt es im Moment noch nicht, in den nächsten Tagen wird zunächst der Bauablauf festgeschrieben. Dass der Auftakt ausgerechnet auf den heutigen Tag fällt, ist wohl Ironie des Schicksals: Am 15. Juli 1997 wurde vor Ort die provisorische Ampel montiert. Sie sollte nur kurzzeitig bleiben - und steht nun schon teure 16 Jahre.

16 Jahre - solange wurde um eine bauliche Lösung an dem Knotenpunkt gerungen. Der Nordplatz ist Teil der Bundesstraße 183a, stark befahren und heftig diskutiert. Zuletzt wurde der Kreisverkehr-Bau im Zuge der Bürgerbeteiligung noch einmal infrage gestellt, musste deshalb ein Plangenehmigungsverfahren nachgeschoben werden. Währenddessen summierten sich die Kosten für örtliche Lichtsignalanlage. Sie wurde 1997 von einer Fachfirma angemietet, die sich auch um die Wartung kümmert. Nach LVZ-Informationen schlagen monatlich rund 950 Euro zu Buche, bislang also rund 182 000 Euro.

Ab heute aber stehen die Signale auf Grün, soll die Ampel einem Kreisel weichen. Wie das zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) auf LVZ-Anfrage mitteilte, laufen nun die finalen Abstimmungen hinter den Kulissen, werden die ersten sichtbaren Arbeiten - wie etwa die Baustelleneinrichtung - frühestens nächste oder übernächste Woche starten. Die Stadtverwaltung terminiert den symbolischen ersten Spatenstich auf Anfang September. So wird schon klar: Schwergewichtige Vorhaben brauchen eine Weile, um in Gang zu kommen. Damit zieht sich die Durchführung laut Lasuv bis Ende 2014; die Stadtverwaltung geht davon aus, dass das Gröbste bis August nächsten Jahres geschafft ist. Immerhin: Neben dem Kreisel-Bau steht auch der grundhafte Ausbau der B 183a auf 500 Metern Länge an - von der Kreuzung Karl-Marx-/Nordstraße bis zur Ecke Bitterfelder/Rosa-Luxemburg-Straße. Dazu gehören auch Gehwege sowie Radfahrstreifen auf der Fahrbahn beiderseits. Darüber hinaus sollen diverse unterirdische Versorgungsleitungen erneuert oder baulich verändert werden.

Die Gesamtkosten für den Straßenbau belaufen sich laut Lasuv auf etwa 1,12 Millionen Euro. Davon trägt der Bund 760 000 Euro, die Stadt 360 000 Euro, wobei sich die Stadt derzeit noch um Fördermittel bemüht. Die Baustelle wird - aufgrund von Umleitungen - Auswirkungen auf den Orts- und Durchgangsverkehr haben. Betroffene Anwohner sollen bis 22. Juli per Briefkasteneinwurf informiert werden. Darum kümmert sich das ausführende Bauunternehmen Ezel Torgau GmbH. Dieser Betrieb schmiedet auch den Umleitungs- und Bauablaufplan, der bis 29. Juli geprüft werden soll.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.07.2013

Kay Würker

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