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Oberschule Delitzsch-Nord: Einstimmiger Baubeschluss im Stadtrat

Millionenprojekt Oberschule Delitzsch-Nord: Einstimmiger Baubeschluss im Stadtrat

Grünes Licht für die umfangreiche Instandsetzung der Oberschule im Delitzscher Norden gab es am Donnerstagabend im Stadtrat. Einstimmig wurde der Baubeschluss gefasst. Allerdings so ganz ohne Diskussion ging die Sache nicht über den Tisch.

35 Jahre alt ist die Oberschule im Delitzscher Norden, ab den Sommerferien wird sie saniert.

Quelle: Wolfgang Sens

DELITZSCH. Es kann losgehen mit einem der größten Bauprojekte der Stadtgeschichte: Am Donnerstagabend hat der Delitzscher Stadtrat den Baubeschluss zur komplexen Instandsetzung der Oberschule Delitzsch-Nord gefasst. Ein Erweiterungsbau und der Abriss der alten Turnhalle sind in der komplexen Maßnahme mit Gesamtumfang von 7,7 Millionen Euro enthalten, wobei der Abbruch mit rund 200 000 Euro zu Buche schlägt. Für die Modernisierung darf die Stadt auf Förderung vom Freistaat hoffen – rund zwei Drittel der Kosten sollen laut förderrechtlicher Zustimmung nicht auf Kosten der Stadt gehen. Nach jetzigem Planungsstand soll der Bau schon mit den Sommerferien Ende Juni starten und bis zum zweiten Quartal 2018 vollbracht sein. Der Abbruch der alten Halle wird erst nach Eröffnung des Neubaus in direkter Nachbarschaft starten. Bis zum Schuljahresbeginn 2017 soll diese Halle, die auch Vereinen zur Verfügung steht, fertig sein.

Während der Baumaßnahme an der Schule sollen die rund 400 Schüler im Interim in der ehemaligen Westschule lernen, Vereine haben deshalb dort das Feld räumen müssen. Und der Stadtrat hat deshalb am Donnerstag auch die Auftragsvergabe an eine Möbelspedition beschlossen, die sich für rund 40 000 Euro um den Umzug der Oberschule kümmert.

Der Beschluss wurde zwar einstimmig, aber nicht einsilbig gefasst. So erinnerte SPD-Fraktionsvize Rüdiger Kleinke daran, dass all das auf ein Gesuch der SPD von vor fünf Jahren zurückgehe. Die Fraktion hatte sich damals für einen Neubau stark gemacht. Dieser wäre nach Aussage Kleinkes auch nicht teurer geworden als die Sanierung und es sei keine kluge Entscheidung gewesen, einen solchen Neubau auszuschließen – man könnte schon weiter sein, so der SPD-Stadtrat. „Wir hätten lieber einen Neubau gesehen, stehen aber zu dem Beschluss“, betonte Kleinke.

Von Christine Jacob

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