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Delitzsch Oberschule Nord: Eine Rundreise durch die Naturwissenschaften
Region Delitzsch Oberschule Nord: Eine Rundreise durch die Naturwissenschaften
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22:09 12.01.2014
Lehrerin Martina Otta hat den Durchblick, wenn es um Biologie geht. Für ihre Schnupperstunde mit Grundschülern hatte sie Mikroskope aufgestellt. Quelle: Alexander Prautzsch
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Delitzsch

Ein ganz besonderes Publikum für die Oberschullehrerin: Zahlreiche Viertklässler aus umliegenden Grundschulen hatte sie diesmal vor sich. Und beeindruckte sie mit teilweise gewichtigen Mitmach-Experimenten - zum Beispiel dem Versuch, zwei Kilogramm Masse am ausgestreckten Arm 30 Sekunden lang gegen die Erdanziehungskraft zu verteidigen. Ganz schön anstrengend.

An der Oberschule Delitzsch-Nord stand am Sonnabend ein Tag der offenen Tür auf dem Programm. Viele Kinder waren gemeinsam mit ihren Eltern gekommen, um zu sehen, was die Bildungsstätte zu bieten hat. Beobachten, experimentieren, messen - das waren die Schlagworte von Physiklehrerin Ingrid Schlinger, die sie dem Publikum in ihrer Schnupperstunde auf den Weg gab.
An der Oberschule Delitzsch-Nord stand am Sonnabend ein Tag der offenen Tür auf dem Programm. Viele Kinder waren gemeinsam mit ihren Eltern gekommen, um zu sehen, was die Bildungsstätte zu bieten hat. Auch eine Schar Ehemaliger schaute vorbei. Vor Ort hatte man sich einiges einfallen lassen. Natürlich traten die berühmten Nordlichter auf, gefolgt von der Ein- ladung der stellvertretenden Schulleiterin Petra Fiedler zu einem Rundgang durch die Naturwissenschaften. Ingrid Schlingers Physik-Experimente standen da hoch im Kurs, zum Beispiel bei dem neunjährigen Schenkenberger Hannes Gericke aus der Grundschule am Rosenweg. "Ich find's prima hier", lobte er. Sein Vater hatte ihn auf die Idee gebracht, hierher zu kommen.

Im obersten Stockwerk gab es das Computerkabinett zu bestaunen, das momentan in Eigenregie nach zehn Jahren wieder mit neuer Rechentechnik bestückt wird. Bio-Lehrerin Martina Otta hatte Mikroskope aufgestellt. Und weil die Bildungsstätte am Kosebruchweg den Titel "Gesundheitsfördernde Schule" trägt, durfte natürlich auch ein Blick in den Hauswirtschaftsraum im Keller geworfen werden, wo Oberschüler mehr als 800 frisch und selbst gebackene Brötchen in fünf verschiedenen Sorten zum Verkauf anboten.

Mit 344 Schülern und vier neuen Lehrkräften sieht sich die Schule gut aufgestellt. Auch das neue sächsische Konzept der Oberschule, welches den zwischenzeitlichen Wechsel ans Gymnasium erleichtern soll, ist laut stellvertretender Schulleiterin Petra Fiedler am Kosebruchweg "gut angelaufen".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.01.2014

Alexander Prautzsch

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