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Delitzsch Ortschaftsräte erfahren von Beerendorfern, was ihnen auf den Nägeln brennt
Region Delitzsch Ortschaftsräte erfahren von Beerendorfern, was ihnen auf den Nägeln brennt
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13:28 27.04.2016
Am Bürgerhaus in Beerendorf treffen sich Ortschaftsräte und Bürger zum Dorfrundgang und kommen sofort ins Gespräch. Quelle: Thomas Steingen
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Beerendorf

Der Delitzscher Ortsteil Beerendorf hat sich in den vergangenen Jahren zu einem schönen kleinen Dorf herausgeputzt. So lautet das allgemeine Fazit der Mitglieder des Döbernitzer Ortschaftsrates. Das Gremium hat sich am Dienstagabend in Beerendorf zur öffentlichen Sitzung angesagt und diesen Termin mit einer vorherigen Ortsbegehung verbunden. Sechs Beerendorfer Bürger folgen der Einladung und schließen sich dem Rundgang an, um mit den Ortschaftsräten über Belange ihres Dorfes ins Gespräch zu kommen.

Und schon am Treffpunkt, dem Bürgerhaus, wird klar, dass die Beerendorfer trotz des allgemein guten Erscheinungsbildes viele kleinere Dinge sehen, die verhindern, dass ihr Ort noch einladender wirkt. So gebe es Handlungsbedarf am Eingangsbereich des Bürgerhauses, sagt der Beerendorfer Ortschaftsrat Gerhard Schladitz, der durch den Ort führt, und auf die defekte Bank neben der Eingangstür zeigt. Hans Senff kritisiert, dass öffentliche Flächen nicht gekehrt würden. Zudem mahnt er an, dass nach Fällungen auf dem Beerendorfer Anger die verbliebenen Baumstümpfe nicht entfernt worden seien. Positiv heben die Beerendorfer hervor, dass die Stadt im Park neue Bänke aufgestellt hat. Zum dortigen Spielgerät wünschen sie sich jedoch noch ein oder zwei Geräte hinzu.

Ärger mit Schafen am Sportplatz

Am Sportplatz gibt es Ärger mit einem Schafhalter, der dort seine Tiere weiden lässt, das Ganze aber nicht richtig im Griff habe, sodass die Vierbeiner manchmal ausbüchsen. Auch der Hund des Halters mache Probleme. Mehrfach sei die Polizei schon vor Ort gewesen, berichten Anwohner.

Erneut zur Sprache kommt in der Straße An der Weide die Parkordnung. Dort lautet die Bitte an die Stadt, noch einmal zu prüfen, ob vor dem Block Nummer 4 bis 6 doch Parkverbot eingerichtet werden könne. Gegenüber, vorm Haus 1, bereitet bei Niederschlag Regenwasser Sorgen, das sich auf dem Fußweg in großen Pfützen sammelt und nicht ablaufen kann. Dort könnte ein Einlauf auf dem Fußweg und dessen Einbindung in die Straßenentwässerung mit relativ wenig Aufwand Abhilfe schaffen. Pfützenbildung ist auch in der Kastanienallee seit Langem ein Thema.

Richtfest im neuen Wohngebiet

Im neuen Eigenheimgebiet an der Scheunenstraße wird zum zweiten Mal Richtfest gefeiert. Und Bauherrin Nicole Gansauge lässt es sich nicht nehmen, die Abordnung zum Anstoßen auf ihr neues Heim einzuladen.

Bereits mit der Servicegesellschaft der Stadt in Verhandlung sei man, um die Anfang der 1990er-Jahre auf dem Beerendorfer Anger und der Grünfläche in der Kastanienallee gepflanzten Nadel- durch Laubbäume zu ersetzen, „Nadelbäume passen nicht dorthin“, erklärt Schladitz. „Alle Anregungen werden wir an die Stadtverwaltung weiterleiten“, verspricht Ortsvorsteher Roland Kirsten (CDU) und hofft bis zur nächsten Sitzung des Ortschaftsrates, Antworten aus dem Rathaus zu erhalten.

Von Thomas Steingen

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