Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 4 ° heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Osteuropäer auf Betteltour in Wiedemar - Polizei warnt vor kriminellen Banden

Osteuropäer auf Betteltour in Wiedemar - Polizei warnt vor kriminellen Banden

Sie ziehen bettelnd von Haus zu Haus, lassen sich auch nicht von verschlossenen Gartentüren abhalten und stehen dann plötzlich vor dem überraschten Hausbewohner.

So beschrieben Wiedemarer Frauen und Männer Ereignisse, die sie jüngst erlebten. In der letzten Gemeinderatssitzung wurden diese Erlebnisse öffentlich angesprochen, als darüber informiert wurde, dass Wiedemar noch in diesem Jahr 60 Asylbewerber aufnehmen soll. Allerdings wurde in dem Zusammenhang von Betroffenen erklärt, dass es sich zweifellos nicht um Asylbewerber handle. Stattdessen seien es offenbar Osteuropäer - ein Betroffener legte sich sogar auf Rumänen fest -, die im Ort für Aufregung sorgten: "Die werden am Morgen hier am Supermarkt abgesetzt und am Abend wieder eingesammelt. Und wehe dem, die haben nicht genügend Geld eingesammelt." Ein Beobachter erinnerte sich, dass es auch Schläge gab. Selbst in der Verwaltung wurden die ausländischen Männer vorstellig, hielten ein Schild auf Englisch vor, auf dem stand "Ich bin hungrig." Gebettelt wurde aber letztlich um Geld.

Klaus Kabelitz, Leiter des Delitzscher Polizeireviers, kennt die Masche dieser Leute: "Die Ideen dieser Menschen, an Geld zu kommen, sind scheinbar grenzenlos." Ihm sei von diesen Sammler-Gruppen auch dieser Tage aus Löbnitz berichtete worden. "In Delitzsch scheint das Thema offenbar durch, nachdem wir jemanden auf frischer Tat festnehmen konnten", erklärte Kabelitz. Dabei handelte es sich um einen Deutschen.

Der Polizeibeamte rät dringend davon ab, diesen dubiosen Leute Zutritt zum Grundstück oder zum Haus zu gewähren. "Geldsammlungen müssen angemeldet werden", betonte der Revierleiter. Wer Zweifel an der Rechtmäßigkeit solcher Sammlungen hat oder sich von bettelnden Personen bedrängt oder gar genötigt fühlt, sollte in jedem Fall die Polizei unter Tel.: 034202 660 zeitnah informieren, damit diese, solange die Spuren noch frisch sind, auch ebenso schnell reagieren kann.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..

Ditmar Wohlgemuth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Delitzsch
  • Geld für Vereine der Region
    Mikrologo Angestust

    Die aktuelle Förderrunde der Aktion „Angestupst“ von LVZ und Sparkasse Leipzig ist beendet. Hier das Ergebnis! mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Fahrradfest
    Logo LVZ-Fahrradfest

    LVZ-Fahrradfest 2016: Sehen Sie hier einen Rückblick mit vielen Fotos von allen Starts, Videos und mehr. mehr

Blättern Sie in der prall gefüllten Veranstaltungsbeilage und entdecken Sie die Termine aus den Städten und Gemeinden. mehr

28.03.2017 - 07:21 Uhr

Der gastgebende FSV und  Mügeln/Ablaß trennen sich in der Nordsachsenliga 0:0.

mehr
  • 24 Stunden in der Region

    Firmen und Unternehmen in der Region Leipzig stellen sich vor. mehr

  • TAW - Technische Akademie Wuppertal
    TAW  - Technische Akademie Wuppertal

    Ein Werbespecial der LVZ für die Technische Akademie Wuppertal mit Infos zum breitgefächerten Angebot. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr