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Pflege der Gräben läuft

Pflege der Gräben läuft

Gegenwärtig sind im Stadtgebiet und in den Delitzscher Ortsteilen Pflegearbeiten an den  Entwässerungsgräben im Gange. Dabei laufen die Arbeiten zweigleisig.

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Mit dem Bagger wird derzeit den Gräben zu Leibe gerückt.

Quelle: Manfred Lüttich

Delitzsch. Einerseits handelt es sich um regelmäßige Pflegearbeiten und andererseits  um eine sogenannte nachholende  Unterhaltung, um Versäumnisse der Vergangenheit zu beheben.

Am Krummen Graben in Döbernitz läuft dieser Tage die turnusmäßige Pflege. Diese Leistungen schreibt die Stadtverwaltung für Fremdfirmen aus. Bisher erfolgte das jeweils für ein Jahr. Im August hat das Rathaus diese Arbeiten erstmals für zwei Jahre vergeben. Den Zuschlag erhielt die Firma Grünprofi aus Machern. Mitarbeiter dieses Betriebes haben in den vergangenen Wochen bereits den Naulandgraben, der von vielen auch als Sprödaer Bach bezeichnet wird, in Ordnung gebracht. Bis zum 11. November soll nun der Krumme Graben fertig sein. Die Arbeiten umfassen die Böschungs- und Sohlmahd, das Freischneiden des Bewuchses, Sedimentberäumung und das Spülen von Rohrdurchlässen. „Wegen einzuhaltenden  Schonfristen dürfen die Arbeiten an den Entwässerungsgräben nur zu bestimmten Zeiten durchgeführt werden“, erklärt Ulli Klausch, Leiter des städtischen Sachgebietes Kommunalbau, warum die Firma sich erst ab September der Grabenpflege angenommen hat. Mit drei bis vier Mann sei sie derzeit unterwegs. Pro Graben würden diese zwischen zwei und drei Wochen benötigen. In Schenkenberg, so Klausch weiter, „mussten diese Arbeiten wegen des hohen Wasserstandes verschoben werden“.

Bereits im Frühjahr wurden, noch in Regie des alten Vertragspartners, die Gräben in Beerendorf, Spröda, Poßdorf, Laue sowie der Mühl- und der Gertitzer Graben gesäubert. Darüber hinaus unterzieht die Stadt entsprechend einer Prioritätenliste in Zusammenarbeit mit der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) einige Gräben einer sogenannten nachholenden Unterhaltung, mit der Versäumnisse der zurückliegenden Jahren aufgearbeitet werden sollen. Ziel ist es, diese Gräben bis Ende 2012 in ihrem Urzustand zu versetzen, sodass sie ihre Funktion als Ableiter von Oberflächenwasser erfüllen können. Teils sind die Gräben verschüttet oder zugewachsen. Diese Sanierung steht auch im Zusammenhang mit der Abwehr von Gefahren, die aus dem Grundwasserwiederanstieg resultieren.

Auf der Prioritätenliste stehen der Werbener und der Storkwitzer Graben, der Krumme Graben, das Grabensystem Schwemmteich Beerendorf einschließlich des Beerendorfer und Ziegrabens, der Strengebach in Selben, der Gertitzer Graben sowie der Sprödaer und der Naulandgraben. In diesem Jahr werden zunächst der Werbener und der Storkwitzer Graben hergerichtet. Die Arbeiten sind derzeit voll im Gange. Dabei gehe es vor allem darum, die Profilierung der Gräben in Ordnung zu bringen, so Klausch weiter. Aber nur an einigen Stellen müsste ein Erdaushub erfolgen, der in der Regel bis zu einem halben Meter in die Tiefe reichen könne. Dabei arbeitet die Stadt mit Ingenieurbüros zusammen. Die Arbeiten am Werbener und Storkwitzer Graben laufen unter Obhut des Ingenieurbüros Knoblich aus Zschepplin.  Die Bauzeit betrage jeweils zwischen vier und sechs Wochen. „Aufwendiger und zeitintensiver sind die Vorbereitungen und die Planungsarbeiten“, sagt Klausch. Als erfreulich bezeichnet er die Kostenentwicklung, denn die ersten Ausschreibungen hätten ergeben, dass die Arbeiten billiger würden, als angenommen. „Wir gehen davon aus, das sie pro Graben deutlich unter 100 000 Euro liegen werden“, so der Sachgebietsleiter.

Thomas Steingen

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