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Delitzsch Rabutzer fahren nach Brüssel
Region Delitzsch Rabutzer fahren nach Brüssel
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17:16 19.05.2015
Robin, Tom, Florian und Richard (von rechts) zeigen ihr Projekt, mit dem sie in Brüssel auftreten. Elk Messerschmidt begleitet die jungen Techniker. Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Das Rabutzer Zentrum stellt mit dem Delitzscher Robin (12) und den Leipzigern Florian (12), Tom (13) und Richard (12) die deutsche Abordnung bei der nationalen Expo Science in Brüssel.

Die belgische Hauptstadt wird in den kommenden Tagen zum Mekka technikbegeisterter junger Leute. Bereits seit Jahren sind Gruppen aus Rabutz bei internationalen Technikpräsentationen vor Ort, stellen ihre Projekte vor, machen Werbung für Nordsachsen. "Diesmal sind es die Gewinner des sächsischen Konstruktionswettbewerbes von 2012", erklärt Elk Messerschmidt, Leiter des Zentrums und der kleinen Abordnung.

Der promovierte Technikpädagoge wird seinen Schützlingen auf ungewohntem Terrain zur Seite stehen. "Sämtliche Erläuterungen werden wir in englisch und in französisch machen müssen", weiß Robin und verbirgt nicht, dass "das nicht leicht sein wird". Der Schüler der Artur-Becker-Mittelschule in Delitzsch baute das Fahrgestell für die Maschine, mit der am besten Gips von A nach B transportiert und auf einen Lkw geladen werden kann. "So lautete damals die Aufgabe im Wettbewerb", ergänzt Tom vom Leipziger Schiller-Gymnasium. Die Rabutzer Gruppe wird eine von 15 Ausstellern auf der Expo sein. "Wir würden gern unsere Europa-Abgeordneten an unserem Stand empfangen, doch leider gab es keine Reaktion auf unsere Einladung", kritisiert Messerschmidt. Die volle Unterstützung für das Vorhaben gibt es allerdings von der Gemeinde Wiedemar. Nicht nur, dass Karin Bödemann (Ex-Bürgermeisterin) und Hauptamtsleiterin Tatjana Bonert von der Verwaltung zur Verabschiedung gekommen waren, auch einen Kleinbus gab es für die Reise. Als zweiter Fahrer ist Peter Liebner dabei. Der junge Mann wurde von seinem Arbeitgeber Mercedes für die Tage freigestellt. Übrigens: Auch einheimische Produkte gingen mit auf die Reise nach Brüssel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.04.2013

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