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Delitzsch Rabutzer gewinnen in Moskau
Region Delitzsch Rabutzer gewinnen in Moskau
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17:31 07.07.2010
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. Seine Schützlinge Sebastian Geisler und Johannes Müller heimsten mit ihrem Projekt, ein rechnergestützter Portalkran, die Urkunde für die „beste ingenieurtechnische Leistung junger Leute" ein. Insgesamt stellten dort 400 junge Leute aus 23 Ländern etwa 70 Exponate vor. Organisiert wurde die Ausstellung – sie findet alle zwei Jahre statt – von der internationalen Organisation Milset (www.milset.org).

„Die Besucher haben uns die Prospekte förmlich aus den Händen gerissen", erzählte Messerschmidt ganz begeistert. Nicht ohne Grund, denn der aus einem Metallbaukasten der Firma Eitech entstandene Kran kann nachgebaut werden, wenn man die entsprechenden Bauteile besitzt. Das am Stand der Rabutzer bereitliegende Prospekt informierte über die verschiedenen Ausstattungen der Kästen. Das Interesse war erstaunlich groß. Obgleich Eitech in Moskau eine Zweigstelle besitzt, kannte von den Einheimischen kaum einer den kreativen Metallbaukasten mit dem Namen Construction, bemerkte Messerschmidt. Seine beiden Jungs bauten für den Kasten drei neue Elemente und stellten sie erstmals öffentlich vor. Darunter war eine Lichtschranke und ein so genannter Endlagerschalter. Die neuen Teile verwendeten sie natürlich auch bei dem vollfunktionsfähigen Modell-Portalkran. Dabei handelte es sich um eine komplexe Aufgabe, die zu lösen war. Zum einen musste die Konstruktion statisch und funktionell sicher sein, zum anderen bestand die Herausforderung darin, für das Betreiben ein Software-Programm zuschreiben. Das Problem wurde gelöst und und besonders gewürdigt. Die Rabutzer haben aber nicht nur mit ihrem Projekt gewonnen. Während des achttägigen Aufenthaltes knüpften die Nordsachsen neu Kontakte und sammelten reichlich Erfahrungen in der Kommunikation. Ein ausgestelltes französisches Projekt erregte bei den Rabutzern besondere Aufmerksamkeit. Schüler hatten ein Liegefahrrad mit Solardach und Elektromotor ausgestattet. „Es wurde eine intensive Zusammenarbeit vereinbart. Wir können insbesondere unsere Erfahrungen auf dem Gebiet der Elektrotraktion einbringen", berichtete Messerschmidt. Besonders gefreut habe er sich aber über die Einladung zur Solar Rallye Phebus (Barcelona-Toulouse) im nächsten Jahr. Die Rabutzer werden nicht nur dabei, sondern mittendrin sein. Ideen, wie man mit einem Elektrofahrzeug möglichst lange mit Sonnenstrom betrieben auf der Strecke bleiben kann, gibt es reichlich. Bereits am 10. August wird es eine kleine Premiere auf dem Sachsenring geben.

Die Rabutzer gehörten zu einer Delegation des Landesverbandes Sächsischer Jugendbildungswerke (LJBW). Die zwölf Jugendlichen und drei Betreuer aus Freizeiteinrichtungen und Schulen Sachsens waren mit insgesamt sechs Projekten aus den Bereichen Informatik, Umwelt, Technik und Astronomie zu dieser Expo gereist und waren die einzigen deutschen Vertreter.

Ditmar Wohlgemuth

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