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Delitzsch Rackwitz treibt Bau im Wohnpark Biesen voran
Region Delitzsch Rackwitz treibt Bau im Wohnpark Biesen voran
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13:12 23.03.2018
Vier Wochen wurde untersucht, ob es eine frühe Besiedlung der Fläche in Biesen gab. Nun steht fest: Sie kann erschlossen werden. Quelle: Wolfgang Sens
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Biesen

Die archäologischen Untersuchungen im Wohngebiet Biesen sind ohne Befund verlaufen. Nach der Freigabe durch das Landesamt für Archäologie kann das Wohngebiet nun weiter erschlossen werden. „Wir sind froh, dass nichts gefunden wurde“, so Bürgermeister Steffen Schwalbe (parteilos) als er den Gemeinderat am Donnerstagabend informierte. Obwohl die Kommune die Kosten für die Grabungen trage, wäre es wirtschaftlich ein zu hohes Risiko gewesen, sie nicht durchzuführen.

Ermächtigungsbeschluss soll Erschließung beschleunigen

Damit sich die Arbeiten im größten Bauabschnitt nicht weiter herauszögern, ließ sich Schwalbe zugleich einstimmig von seinen Räten ermächtigen, das wirtschaftlichste Angebot hierfür zu vergeben und die Leistungen zu beauftragen. Damit wird auch eine Sondersitzung des Gemeinderates im Juli vermieden. Die Bauleistungen sollen in Kürze ausgeschrieben und zeitnah umgesetzt werden, so Tim Döhler, Leiter der Rackwitzer Bauverwaltung. Sie umfassen den Ringschluss der Straße Biesener Ring mitsamt Gehweg, Parkbuchten und Straßenbeleuchtung. 16 Baugrundstücke sollen damit erschlossen werden. Die Gemeinde rechnet hierfür mit Kosten in Höhe von 600 000 Euro. Der Durchführungszeitraum wurde großzügig von August bis voraussichtlich März 2018 festgelegt, um einen Anreiz für derzeit beschäftigte Bauunternehmen zu schaffen.

Zweite Zufahrt genehmigt

Froh zeigte sich Bürgermeister Schwalbe auch über eine Entscheidung des Landesamts für Straßenbau und Verkehr: Das genehmigte für das Wohngebiet eine zweite Einfahrt von der Staatsstraße 7 aus. Das Ortsende verschiebt sich damit nach Osten. Bisher führt nur eine Zufahrt in das Wohngebiet. Eine zusätzliche war bisher nur Rettungskräften zugänglich. Für die Anwohner bedeute dies eine Entlassung. Die Kommune trage die Baukosten. Überrascht zeigte sich Schwalbe über den Ablösebeitrag von 7050 Euro für die Unterhaltung durch die Straßenmeisterei.

Abwägungsverfahren abgeschlossen

Beschlossen wurde am Donnerstag auch die Abwägung der dritten Änderung zum vorzeitigen Bebauungsplan des Wohnparks. Da von den Trägern öffentlicher Belange wie auch den umliegenden Kommunen keine Einwände kamen, passierte auch diese den Gemeinderat einstimmig.

Von Manuel Niemann

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