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Delitzsch Rackwitzer Plattenbauten sollen im Januar weichen
Region Delitzsch Rackwitzer Plattenbauten sollen im Januar weichen
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11:00 30.10.2018
Die Blöcke an der Loberstraße 6a-d und 8a-d, hier im Archivbild, sollen im Januar 2019 abgerissen werden. Quelle: Mathias Schönknecht
Rackwitz

Die Wohnblöcke an der Loberstraße 6a-d und 8a-d in Rackwitz sollen im Januar 2019 abgerissen werden. Entsprechende Bauleistungen hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung vergeben. Die Kosten in Höhe von rund 300 000 Euro können laut Bürgermeister Steffen Schwalbe (parteilos) durch Mittel aus der Städtebauförderung beinah vollständig gedeckt werden.

Weiterhin ausreichend Wohnungen vorhanden

Ab dem 3. Dezember soll mit der Gebäude-Entkernung begonnen werden. Der tatsächliche Abriss sei dann für Januar geplant. Die Gemeinde will so den Anwohnern den Anblick einer Ruine über die Weihnachtstage ersparen. Um das komplett leerstehende Haus auch über den Jahreswechsel vor beispielsweise Vandalismus zu schützen, bleiben die Fenster in der untersten Etage bis zum vollständigen Abbruch erhalten.

Der Gemeinderat hatte den Abriss bereits im November 2016 beschlossen. Zuvor wurde die Nachfragesituation und die wirtschaftlichen Aspekte ausgiebig beleuchtet, sagte Schwalbe. Dazu hatte die Kommune ein wohnungswirtschaftliches Konzept (WoWiKo) vom Leipziger Stadtplanungsbüro erarbeiten lassen. Darin wurden der Zustand der Häuser und Wohnungen, das Alter der Mieter, die Sanierungs- beziehungsweise Abrisskosten analysiert. Danach habe man sich für den Abriss entschieden. Trotz des aktuellen Rückbaus könne die Gemeinde weiterhin genügend Wohnungen für potenzielle Mieter zur Verfügung stellen, sagte der Bürgermeister.

Auf der freiwerdenden Fläche plane die Gemeinde derzeit einen Mehrgenerationenspielplatz. Es werde aber nicht so sein, dass nach dem Abriss sofort der Aufbau des Spielplatzes beginnt. Dies benötige etwas Zeit, sagte Schwalbe. Er sei jedoch bereits jetzt mit der Entwicklung im Rackwitzer Westen zufrieden. „Ich träume davon, dass es ein herrliches, grünes Wohngebiet wird.“

Von Mathias Schönknecht

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