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Delitzsch Ran an die Wurst! – Frischemarkt in Delitzsch kommt bei Besuchern an
Region Delitzsch Ran an die Wurst! – Frischemarkt in Delitzsch kommt bei Besuchern an
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00:26 01.05.2018
Bei Christian Freitag am Stand können die Kunden probieren. Anett und Thoralf Kaukusch freuen sich über das breite Sortiment auf dem Frischemarkt. Quelle: Anke Herold
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Delitzsch

„Selbst gejagt, selbst verwurstet und selbst verkauft!“ So preist Christian Freitag seine Ware an und lässt die interessierten Kunden nach Herzenslust kosten und erklärt die Besonderheiten und Vorzüge seiner Wurst -und Wildspezialitäten. „Alles, was ich hier habe, ist aus dem Wald und ohne Hausschwein“, wirbt er weiter. Seine Produkte bot der Jäger am Samstagvormittag auf dem zweiten Frischemarkt im Delitzscher Zentrum an. Nicht nur das Wetter stimmte, wohl auch die Jahreszeit, die die vielen Loberstädter zu einem Bummel über die 27 Stände bewog.

Anderes Sortiment als üblich

Bei Christian Maurer von der Stadtverwaltung laufen die Fäden des bunten Markttreibens zusammen, auch er ist vor Ort und freut sich, dass zahlreiche Interessenten die Angebote am Vormittag nutzen. „Wir wollen heute vor allem den Leuten eine Möglichkeit geben, regionale Produkte frisch und vom Erzeuger zu erwerben. Zwar gibt es den Wochenmarkt am Dienstag und Donnerstag aber wir sind eine Pendlerstadt und für viele ist es deshalb nicht möglich, den Wochenmarkt zu besuchen.“ Das Sortiment ist ein anderes wie gewöhnlich. Die Kunden können frische Lebensmittel für das Wochenende einkaufen und die regionalen Händler können ihre Angebote präsentieren. „Dabei haben wir bewusst auf zusätzliche Belustigungen verzichtet und stattdessen auf eine breites Sortiment gesetzt“, so Maurer.

Arndt Bageritz und seine Frau Anne-Kathrin stehen am Stand von Susann Felgner aus Jesewitz, die die Produkte ihrer Imkerei und die handgenähten Kindersachen anbietet „Toll, dass es solche Möglichkeiten gibt. Der Herbst ist eine schöne Jahreszeit für so einen Markt. Zeitmäßig schaffen wir es nicht, den Wochenmarkt zu besuchen. Deshalb nutzen wir heute die Gelegenheit, Fisch und Gemüse frisch zu kaufen. Bis jetzt haben wir bereits Pflegeprodukte und ein kleines Tuch für unsere Enkelin erworben. Für uns ist es vor allem wichtig, die regionale Produktion zu unterstützen“, sagt Arndt Bageritz, bevor er sich mit seiner Frau ins Marktgetümmel stürzt.

Besucher erfreut

Das Angebot begeistert auch Anett und Thoralf Kaukusch. „Wenn wir abends nach Hause kommen, wird der Markt schon abgebaut. Schade, dass es dieses Angebote regionaler Vermarktung nicht noch öfter gibt. Einmal im Vierteljahr oder einmal im Monat würde sich bestimmt lohnen. Nur den Bäckerstand haben wir bisher nicht gefunden.“

Dass tatsächlich gerade der Backwarenbedarf am Samstagvormittag fehlte, war kein Versäumnis der Organisatoren, vielmehr ein unglückliches Zusammentreffen verschiedener Umstände. „Von den insgesamt 30 geplanten Ständen sind drei nicht erschienen. Darunter leider auch ein Bäcker, der sehr kurzfristig auf Grund von Krankheit abgesagt hat. In der Kürze der Zeit war es nicht möglich, diesen zu ersetzen“, klärt Maurer noch vor Ort auf.

Von Anke Herold

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