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Roitzschjoras heißester Acker: 17. With Full Force Festival gestartet

Roitzschjoras heißester Acker: 17. With Full Force Festival gestartet

Es geht wieder los. Am Freitag hat das With Full Force (WFF) Festival auf dem heißesten Acker Roitzschjoras - und das aller Zeiten - begonnen. Im doppelten Sinne heißt das: Gut 66 Bands werden an den kommenden Tagen den Besuchern kräftig und langanhaltend einheizen.

Roitzschjora. 26.000 waren es im vergangenen Jahr, an diese Rekordzahlen will der Veranstalter wieder anknüpfen.

Heiß wird es aber auch aus rein meteorologischer Sicht. Das Thermometer steigt auf 37 Grad Celsius. Schatten spendende Bäume sucht man allerdings vergebens auf dem Platz. Ginge auch schlecht für eine Start- und Landebahn. Die kleine Husche, die Mittwochnacht das karge Grün des Flugplatzes benetzte, war das Letzte, was von oben kam. Dies teilte Gerold Weber den WFF-Veranstaltern mit und zerstörte damit bei ihnen die Hoffnung auf etwas Abkühlung. Weber, Vereinsvorsitzender des Fliegerclubs, weiß es aber genau. Er ist nicht nur der Verpächter des gut 40Hektar großen Geländes, er kennt sich auch mit meteorologischen Dingen bestens aus.

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Roitzschjora. Es geht wieder los. Am Freitag hat das With Full Force (WFF) Festival auf dem heißesten Acker Roitzschjoras - und das aller Zeiten - begonnen. Im doppelten Sinne heißt das: Gut 66 Bands werden an den kommenden Tagen den Besuchern kräftig und langanhaltend einheizen. 26.000 waren es im vergangenen Jahr, an diese Rekordzahlen will der Veranstalter wieder anknüpfen.

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Er ist der Mann vom Deutschen Wetter Dienst in Leipzig, mit dem die WFF-Macher bestens zusammenarbeiten. "Einfach fantastisch, er weiß alles und kann immer helfen", lobt unter anderem Torsten Uhlmann. Der Sicherheitschef des Festivals sorgt mit 329 Leuten rund um die Uhr für die erforderliche Ordnung. Zutritt zu den Bereichen wird nur Leuten gewährt, die das entsprechende Bändchen besitzen. Kompromisse gebe es nicht. Und seine Leute - es wären die Besten aus verschiedenen Sicherheitsfirmen - seien gut geschult und noch besser eingewiesen. Ein besonderes Augenmerk werde auf die Parkordnung auf dem Campingplatz gelegt - eine Folge des tragischen Unfalls vom vergangenen Jahr.

Eine junge Frau war an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben, weil der Motor eines Pkw die Abgase in ihr Zelt blies. Kompromisslos schaut sich Kreisbrandmeister Karl-Heinz Charras den Platz an. Zu den obligatorischen Handlungen vor dem Festivalstart gehört die Abnahme durch verschiedene Behörden. Die verläuft in gewohnt entspannter Form. Beanstandungen oder Nachforderungen gibt es nicht, auch wenn man sich trotz brütender Hitze viel Zeit lässt. Notausgänge und Rettungsgassen gibt es in ausreichender Zahl. Auch die dreispurige Zufahrtsstraße entspricht den Anforderungen. Weil die Freigabe des Geländes zügig erfolgt, entschliesssen sich die WFF-Macher, den Campingplatz am Freitag bereits um 11 Uhr, also eine Stunde früher als ursprünglich geplant, zu öffnen. Der Ansturm hält sich da noch in Grenzen, der wird erst für den frühen Nachmittag erwartet.

Die Anreisenden müssen den Weg diesmal ohne die üblichen Hinweisschilder finden. Wie es heißt, spare man sich die Ausgabe. Denn die Schilder waren zumeist in den ersten Stunden bereits verschwunden - als Souvenir berichtete WFF-Veranstalter Roland Ritter. Er prägt dann auch den Satz des Tages: "Das Wetter ist so gut, dass es für uns schon fast wieder schlecht ist. Es wird sehr heiß werden. Wir sind aber darauf vorbereitet." Zusätzliches Wasser für die Security-Leute wurde geordert, Sonnencreme und Basecup zur Pflicht gemacht. Die Brauchwasserversorgung stehe, werde aus Brunnen und aus dem nahen Kiessee gesichert. Für den Brandschutz auf dem Gelände sorgt die Security ebenso. 80Feuerlöscher stehen bereit. "Die sind nach den drei Tagen zum Großteil leer", schildert Robert Jacob und verweist auf das trockene Gras. Denn gegrillt werden darf mit handelsüblichen Gerätschaften. Die Menge an Benzin, die mit auf den Platz darf, ist allerdings beschränkt.

Für größere Ereignisse bringt sich die Feuerwehr Löbnitz in Stellung. Sie wird auf der Hauptbühne die Wache in bewährter Weise übernehmen. Der Löbnitzer Bürgermeister Axel Wohlschläger (CDU) kündigt an, bei seinen Leuten zu sein. Auch die leitende Notärztin Ellen Mack hat mit ihrem Team um Rettungswachenleiter Andreas Schulze schwer zu tun. Der Sani-Punkt ist aufgebaut und mit allem bestückt, was aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre unbedingt gebraucht wird. 2009 wurden 1500 Leute medizinisch versorgt.

Für die Polizei wird es auch ein WFF-Wochenende. "Aus voller Kraft" muss sie gleich zwei Großveranstaltungen absichern. Bekanntermaßen läuft zur selben Zeit in Delitzsch das Stadtfest.

Ditmar Wohlgemuth

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