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Delitzsch Rühlmann-Orgel in der Delitzscher Stadtkirche klingt jetzt fulminanter
Region Delitzsch Rühlmann-Orgel in der Delitzscher Stadtkirche klingt jetzt fulminanter
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11:29 26.06.2017
Kantor Jörg Topfstedt kann sich freuen. Mit dem überarbeiteten Trompetenregister füllt seine Orgel klanglich noch besser den Delitzscher Kirchenraum aus. Quelle: Foto: Wolfgang Sens
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Delitzsch

Der Klang der Orgel in der Delitzscher Stadtkirche St. Peter & Paul ist verfeinert worden, „das Trompeteregister ist nachintoniert worden“, berichtet Kantor Jörg Topfstedt. Das Register sei jetzt präsenter im Raum und vielfältiger einsetzbar. „Vorher war es sehr schwach, ging im Gesamtklang eher unter“, erklärt der Kirchenmusiker.

Das von Wilhelm Rühlmann aus Zörbig bei Bitterfeld 1891 gebaute Instrument ist seit seiner Instandsetzung Ende der 1990er-Jahre wieder bespielbar. Unter anderem aus Geldgründen bliebt nach der Sanierung im Innenleben aber noch Handlungsbedarf. Mit dem Nachintonieren des Acht-Fuß-Trompetenregisters hat die Kirchgemeinde nun einem Wunsch des Kantors entsprochen und die rund 2100 Euro teure Aufwertung des Instruments mitgetragen.

70 Pfeifen hat die Orgel

Die rund 70 Pfeifen des Trompetenregisters liegen im Innern der Orgel und sind von außen nicht zu sehen. „Beim Nachintonieren wird in den Grundklang der Pfeifen eingegriffen, indem die Pfeifenbecher geweitet werden. Dafür sind ein gutes und geschultes Ohr, viel Erfahrung und Sachverstand erforderlich“, erläutert Topfstedt.

Mit Orgelbaumeister Markus Voigt aus Bad Liebenwerda und seinem Mitarbeiter Stefan Pilz vertraute die Kirchgemeinde dabei zwei Experten. „Vor allem Stefan Pilz haben wir viel zu verdanken, denn er betreut unsere Orgel seit mehreren Jahren selbstlos“, so der Kantor. Zum ersten Mal in voller Klangbreite wird die Orgel beim Eröffnungskonzert zum Stadtfest am 29. Juni zu hören sein.

Von Thomas Steingen

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