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Delitzsch Rund 87 000 Euro Zuschuss für Verlängerung des Torgischen Weges bis nach Delitzsch
Region Delitzsch Rund 87 000 Euro Zuschuss für Verlängerung des Torgischen Weges bis nach Delitzsch
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07:00 17.10.2017
Der Kohle/Dampf/Licht-Radweg von Wittenberg bis Markkleeberg führt durchs Delitzscher Rosental. In Benndorf soll auf ihn künftig der Torgische Radweg einmünden und gemeinsam mit ihm in die Stadtmitte führen. Quelle: Wolfgang Sens
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Delitzsch

Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird mit der Verlängerung des Torgischen Radweges bis nach Delitzsch begonnen. Wie das Landratsamt Nordsachsen mitteilt, hat die Gemeinde Löbnitz vom Sächsischen Landesamt für Straßenbau und Verkehr den Zuwendungsbescheid für die touristischen Infrastruktur „Torgischer Radweg“ erhalten.

Demnach werden die ermittelten Gesamtkosten in Höhe von rund 87 000 Euro in vollem Umfang anerkannt und im Rahmen der Förderung des kommunalen Straßen- und Brückenbaus Fördermittel zu 90 Prozent, das entspricht rund 78 000 Euro, bewilligt. Ein Großteil der Gelder, nämlich rund 62 000 Euro der Zuwendung, ist noch für das Haushaltsjahr 2017 bewilligt.

Der Torgische Radweg besteht bereits zwischen Torgau und Bad Düben. Nun soll er unter Ausnutzung bereits vorhandener Wege über Löbnitz, entlang des Seelhausener Sees nach Laue und von dort nach Benndorf weitergeführt werden. Ein Ausbau in asphaltierter Form ist allerdings noch nicht vorgesehen. Dies sei zu einem späteren Zeitraum im Rahmen sogenannter Paragraf-4-Maßnahmen zur Bergbausanierung denkbar, heißt es.

In Benndorf bindet der Weg dann an die Kohle/Dampf/Licht-Radroute an und führt mit ihr gemeinsam in das Stadtzentrum von Delitzsch (Roßplatz). Die regionale Hauptradroute Kohle/Dampf/Licht ist als solche vor einigen Jahren installiert und nach sächsischem Standard komplett beschildert worden. Über den Torgischen Radweg wird die Loberstadt dann auch mit dem Mulde- und Elberadweg verbunden sein.

Beschilderung 2018 vorgesehen

Die klassische Beschilderung des Torgischen Radweges ist allerdings erst für 2018 geplant. Dafür entstünden den Kommunen keine Kosten, da diese Investition zu 100 Prozent vom Freistaat Sachsen finanziert werde, erklärt der Delitzscher Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos). Für die Realisierung der touristischen Infrastruktur entlang des Weges wie Ausbau, Schaffung von Rastplätzen und Fahrradabstellanlagen beziehungsweise das Anbringen von Informationstafeln wird die oben genannte 90-prozentige Förderung über die Richtlinie Kommunaler Straßen- und Brückenbau gewährt. Der Landkreis Nordsachsen hat diesbezüglich mit den betroffenen Kommunen eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Die Gemeinde Löbnitz fungiert stellvertretend für alle Beteiligten als Antragstellerin. Deshalb hat sie den Zuwendungsbescheid für die Fördermittel erhalten.

Von Thomas Steingen

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