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Rutschpartie vom Delitzscher Turm

Rutschpartie vom Delitzscher Turm


Delitzsch. Eine Rutschpartie vom Barockturm des Delitzscher Schlosses? Am Mittwoch war dies kurzzeitig tatsächlich möglich.

. Allerdings hat die Stadt damit nicht ein neues Freizeitabenteuer getestet. Es stand lediglich die alljährliche Wartung des über 20 Meter langen Rettungsschlauches an, der im Notfall die Besucher vom Turm des Schlosses auf die sichere Erde bringt. In diesem Jahr waren neben der Firma Lebensrettungseinrichtung Axel und Dieter Thoms aus Bad Bramstedt zugleich auch fünf Kameraden der Delitzscher Feuerwehr dabei.

Dieter Franze: „Für uns war dies auch eine willkommene Gelegenheit, die Arbeit mit dem Rettungsschlauch zu üben. Der am Delitzscher Schloss", so der Delitzscher Feuerwehrchef weiter, „ist im Übrigen in unserem Bereich der einzige." Nötig ist dieser, weil die Feuerwehr aufgrund des Schlossgrabens an dieser Stelle nicht anleitern kann. Auch in den nächsten Jahren sollen die Wartungsarbeiten nach Möglichkeit gleich für Feuerwehrübungen genutzt werden. „Vielleicht können wir dann auch mal Passanten mit einbeziehen", so Franze.

Für Museumsleiter Jürgen Geisler war es am Mittwoch übrigens nicht die erste Rutschpartie, die er vom Turm unternahm. „Als der Schlauch 1993 als zweiter Fluchtweg installiert wurde, habe ich im Museum gearbeitet und schon damals gab es ein Proberutschen." Dies selbst bezeichnet er als nicht besonders aufregend. „Wenn man in den Schlauch reingeht, sieht man nämlich nur den hellen Stoff. Außerdem geht es wirklich nur ganz allmählich auf den Boden herunter."

Seine Rutschpartie sowie die von weiteren Museumsmitarbeitern aber auch von Feuerwehrleuten wäre bei nassem Wetter ausgefallen. Denn die Schläuche müssen nicht nur immer neu gelegt werden, um Bruchstellen zu vermeiden. Sie müssen natürlich vor allem auch trocken gelagert sein. Bei Regen hätten die Fachleute die Wartung des Schlauches komplett ins Innere des Turmes verlegt.

Ilka Fischer

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