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Delitzsch S 4 – Lkw bleiben im Schnee stecken
Region Delitzsch S 4 – Lkw bleiben im Schnee stecken
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17:20 03.02.2010
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. Auf dieser Strecke staute sich der Verkehr in beide Richtungen, nachdem zwei Lkw in Schneewehen stecken geblieben waren. Winterdienst und Polizei klagten zudem über unvernünftige Autofahrer. Die Salzlager der Straßenmeistereien sind gut gefüllt, da gibt es keine Engpässe. Für die nächsten Tage werden keine größeren Niederschläge vorausgesagt.

Ab 16 Uhr begann das windige Schneetreiben. Ein Lastkraftwagen blieb so gegen 18 Uhr im Bereich des Abzweiges Mutschlena in einer Wehe stecken. Ein nachfolgender Lkw wollte ihn überholen und kam ebenfalls nicht weiter. Gleich mehrere Versuche von Pkw-Lenkern, zwischen oder neben den großen Lastern vorbeizukommen, scheiterten gleichfalls. Dadurch staute sich der Verkehr in beide Richtungen.

Der Leiter des Straßenbauamtes des Landkreises, Mathias Plath, sprach gestern von „einigen Brennpunkten“. Überall dort, wo es starke Verwehungen gibt, bedeute dass eine Gefahr für den Straßenverkehr. Plath widersprach den Eindrücken zahlreicher Kraftfahrer, dass es weniger Schneefangzäune an den Straßenrändern gebe. „Wir haben sogar mehr als in den vergangenen Jahren. 47 Kilometer stehen, sonst waren es ungefähr drei Kilometer weniger.“ Es komme jedoch immer auf die Windrichtung an.

Die Straßenmeister hatten am Dienstagabend große Schwierigkeiten zum Zug zu kommen. Denn sie erreichten den Ausgangspunkt des Staus ersteinmal nicht. Gegen 20.30 Uhr schlängelte sich ein kleiner Multicar mit Schiebeschild durch das Gewühl. Das kleine Fahrzeug konnte das Gros des Chaos beseitigen. Zudem räumte eine große Schneefräse die Trasse frei. Nach 23 Uhr war die Straße wieder befahrbar. „Hauptschuldiger ist natürlich das Wetter. Hinzu kommen jedoch die Unvernunft von Kraftfahrern und einige unglückliche Umstände. Es ist unglaublich, wir haben auch gestern Kraftfahrer mit Sommerreifen erwischt“, sagte Klaus Kabelitz, der stellvertretende Revierleiter von Eilenburg.

Amtsleiter Plath, der auf der S 4 unterwegs war, beobachtete ebenfalls „sehr unvernünftige“ Kraftfahrer. „Die nehmen auch auf Räumfahrzeugen keine Rücksicht. Meine Mitarbeiter klagen über Raser auch bei diesem Wetter und über riskante Überholmanöver“, so Plath. Die Mitarbeiter der Meistereien in Delitzsch und Eilenburg sicherten den Dienst rund um die Uhr ab. Gestern hatte sich die Situation auf den Straßen im Altkreis wieder normalisiert. Am Vormittag konnte Amtsleiter Plath freie Fahrt auf allen Straßen melden. In den südlicheren Regionen des Landkreises Nordsachsen stellte sich die Situation dramatischer dar. Im Bereich Oschatz mussten drei Kreisstraßen voll gesperrt werden.

 

Frank Pfütze

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