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Saisonstart auf dem Flughafen Roitzschjora: Gäste heben ab

Saisonstart auf dem Flughafen Roitzschjora: Gäste heben ab

Seit dem Wochenende sind sie wieder in der Luft, die lautlosen Gleiter des Fliegerklubs Roitzschjora. Die Winterpause ist zu Ende, die Technik gewartet, die Thermik wieder viel versprechend fürs Segelflug-Abenteuer.

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Fotomotiv: Anfliegen in Roitzschjora (2. April 2011)

Quelle: Manfred Lüttich

Roitzschjora. Die rund 40 Mitglieder des Vereins wollen sich deshalb ab sofort wieder jedes Wochenende sowie an den Feiertagen treffen, um ihrem Hobby zu frönen.

Und bereits zum Auftakt, dem sogenannten Anfliegen, ging es gestern und vorgestern hoch hinaus. Bis auf

900 Meter schraubten sich die Leichtgewichte. „Vor allem über Ortschaften und an Waldrändern ist der Auftrieb gut“, berichtet Vereinsmitstreiter Horst Pawlitzky. Allerdings müssen die Areale mit guter Thermik erst aufgespürt werden. „Das hat man entweder im Gefühl oder die Instrumente zeigen es an.“

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Roitzschjora. Am 2. April war Saisonstart auf dem Flugplatz Roitzschjora nordöstlich von Delitzsch. Mitglieder des ansässigen Fliegerklubs testeten am Wochenende nach der langen Winterpause erstmals ihre Technik. Die Witterung bot eine für Aprilverhältnisse gute Thermik, ließ die Flugzeuge bis auf 900 Meter steigen. Ab sofort ist vor Ort jedes Wochenende und an den Feiertagen Flugbetrieb.

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Doch bevor es am Wochenende richtig losgehen konnte, mussten Werkstattflüge absolviert werden. Schließlich waren die Segelflugzeuge nach dem Saisonende im Oktober abgerüstet worden – der Rumpf, die Tragflächen und das Höhenleitwerk kamen als Einzelteile in die Vereinswerkstatt, wurden kontrolliert, gewartet und instand gesetzt. Zum Anfliegen galt es unter anderem, noch einmal die Steuerbarkeit zu prüfen und den Kompass an Bord nachzujustieren. Zudem ließen die Piloten freiwillig ihr Können von einem Fluglehrer überprüfen.

Nun, da Technik und Piloten nachweislich wieder höhentauglich sind, können auch Gäste in die Kanzel steigen. Ein bis zu zehnminütiger Flug kostet 20 Euro, einschließlich Versicherung, Startgebühr und Betriebskosten. Ebenfalls inbegriffen ist der Fallschirm, der laut Horst Pawlitzky bislang aber noch nicht gebraucht wurde. In der Regel startet die Betriebsamkeit auf dem Flugplatz um 9 Uhr, wobei die Intensität der Sonneneinstrahlung bestimmt, wann die ersten Starts erfolgen können. „Wer als Gast mit abheben will, sollte ab etwa 14 Uhr vorbeischauen“, so Pawlitzky. Die ersten wagemutigen Zusteiger waren am Wochenende schon da – unter anderem ein Jugendlicher in Begleitung der Familie, die Frau eines Flugschülers, die das Hobby ihres Mannes kennenlernen wollte, und LVZ-Fotograf Manfred Lüttich.

Aber auch am Boden gibt es einiges zu entdecken. Der Fliegerklub plant im Laufe des Jahres zahlreiche Veranstaltungen. So starten vom 3. bis 6. Juni Modellraketen, vom 27. Juli bis 6. August folgt der Heidepokal der Segelflieger. Direkt im Anschluss, vom 6. bis 20. August, treffen sich Freunde des lautlosen Gleitens zum Sommerlager. Und am 20. und 21. August, einem Wochenende, stehen die Tage des offenen Flugplatzes im Kalender, traditionell verbunden mit dem Stelldichein der Jak-Piloten. Im Rahmen dieses Veranstaltungshöhepunktes soll übrigens auch das 75-jährige Bestehen des Flugplatzes gefeiert werden. 1936 war mit der Errichtung des Areals im Zuge des Aufbaus der Luftwaffe begonnen worden. An Segelflug dachte damals wohl niemand.

Kay Würker

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