Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Delitzsch Sanierung der Kita Regenbogen beginnt in Delitzsch
Region Delitzsch Sanierung der Kita Regenbogen beginnt in Delitzsch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 13.02.2019
Michael Richter, der das Projekt von Seiten des Delitzscher Bauamts betreut und Matthias Bierbach vom Architektur- und Ingenieurbüro L.P. Bauplanung GmbH (rechts) machen sich ein Bild vom aktuellen Baustand. Quelle: Wolfgang Sens
Delitzsch

Es ist schon eine enorme Aufgabe, die da vor den Baufirmen, dem Erzieherteam und den Kindern liegt. Bei laufendem Betrieb wird die Kita Regenbogen im Delitzscher Norden in drei Bauabschnitten bis in den März 2020 saniert.

Umgestaltung der Fassade erfolgt noch in diesem Jahr

Seit dieser Woche laufe bereits die Komplett-Entkernung des 1982 errichteten Gebäudes, erklärt Michael Richter, der seitens des Delitzscher Bauamtes das Vorhaben betreut. Es werde in den kommenden gut 13 Monaten so sein, dass immer ein Abschnitt saniert und in den beiden anderen der Kita-Betrieb weiterhin stattfinden wird, sagt Richter. Ursprünglich war der Baustart einmal für Ende 2017 beziehungsweise Anfang 2018 vorgesehen.

Mitarbeiter der Thomas Buve GmbH bereiten die Decken der Kita Regenbogen für Betonsägearbeiten vor. Quelle: Wolfgang Sens

Begonnen wurde nun mit dem nördlichen Gebäudeteil. Dort werden die Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallateure bis etwa Juni dieses Jahres beschäftigt sein. Von Juni bis Anfang November werde der mittlere Bereich, der vormals durch die Tagespflege der Diakonie genutzt wurde, saniert. Im Anschluss, bis etwa März des kommenden Jahres, ist dann der jetzige Kita- und Hortbereich an der Reihe. Im Sommer, parallel zur zweiten Bauphase, soll die Fassade erneuert werden. 10 bis 15 Arbeiter der unterschiedlichen Bauunternehmen werden in dieser Zeit fortwährend beschäftigt sein, sagt Richter.

Kalkulierte Baukosten sollen eingehalten werden

Matthias Bierbach vom Leipziger Architektur- und Ingenieurbüro L.P. Bauplanung ist für die Bauüberwachung zuständig. Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, bietet das Gebäude auf dem etwas mehr als 8600 Quadratmeter großen Grundstück Platz für 69 Kinder im Krippenbereich, der im Untergeschoss untergebracht ist und 96 im Kindergarten im Obergeschoss, sagt Bierbach.

Bis dahin werde nun die gesamte Infrastruktur von den Sanitäranlagen bis zum Brandschutz in Schuss gebracht. Zudem werden neue Wanddurchbrüche geschaffen und ein Aufzug installiert. Richter rechnet derzeit damit, dass die veranschlagten gut 2,55 Millionen Euro Baukosten eingehalten werden.

Alle Lärm- und schmutzintensiven Arbeiten sollen nach Möglichkeit erst nach Kita-Schluss oder am Sonnabend stattfinden. Für Eltern, Erzieher und Kinder wird das alles sicher dennoch einige Unannehmlichkeiten bedeuten, doch das ist wohl allemal erfreulicher, als die noch vor wenigen Jahren ins Auge gefasste Schließung.

Von Mathias Schönknecht

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wie können einfache Bürger eigentlich ihre Sorgen und Nöte kundtun? Wie gelingt der möglichst direkte Draht zu den politischen Entscheidern vor Ort? Die Möglichkeiten sind gar nicht so rar. Nur ein bisschen Eigeninitiative bleibt gefragt.

13.02.2019

Vor gut sieben Jahren öffnete die kleine Bibliothek im Wiedemarer Ortsteil Zaasch. Nun hat sie eine neue Website und auch noch etwas anderes kommt hinzu.

12.02.2019

In wenigen Wochen sollen die Wohnblöcke an der Rackwitzer Loberstraße dem Erdboden gleichen. Die Kommune hat bereits Pläne, was einmal auf der freiwerdenden Fläche entstehen soll.

12.02.2019