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Delitzsch Schenkenberg übernimmt Pilotversuch der Stadt Delitzsch
Region Delitzsch Schenkenberg übernimmt Pilotversuch der Stadt Delitzsch
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14:12 19.05.2015
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. Darüber haben sich der Delitzscher Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos), der Erste Beigeordnete des Landkreises Nordsachsen Ulrich Fiedler (SPD) und die Kreiswerke Delitzsch GmbH als Entsorger geeinigt.

Wie berichtet, spielte die Sperrmüllproblematik in den jüngsten Sitzungen der Ortschaftsräte eine Rolle. Daraufhin suchte der Delitzscher Bürgermeister das Gespräch mit dem Landratsamt, das für die Müllentsorgung im Kreis zuständig ist. Zu klären war, ob der seit April 2013 in der Stadt laufende Modellversuch auf die Ortsteile ausgeweitet werden kann. Wie Schöne auf Anfrage der LVZ berichtete, sei dies nach Prüfung der wirtschaftlichen und logistischen Möglichkeiten zunächst aber nur für den Ortsteil Schenkenberg möglich.

Dort ist der Wunsch, die Straßensammlung abzuschaffen und stattdessen den Müll an Sammelstellen abgeben zu können, am größten. Als ein Grund wurde der Mülltourismus aus dem benachbarten Sachsen-Anwalt angeführt, denn bei den jetzt praktizierten Straßensammlungen ist es für Ortsfremde ein Leichtes, auf diese Weise unberechtigt Müll loszuwerden. Grundsätzlich geht es den Schenkenbergern aber um mehr Ordnung und Sicherheit im Dorf.

Laut Schöne ist das zumindest in der Stadt seit Einführung des neuen Systems gelungen. An sechs eingezäunten Plätzen nehmen die Kreiswerke wie in der vergangenen Woche in der Sachsenstraße jeweils zweimal im Jahr an zwei Tagen (freitags und sonnabends) den Sperrmüll an. Die anderen Standorte befinden sich in der Straße der Freundschaft, in der Albert-Böhme-Straße, in der Dübener Straße / Ecke Rathenaustraße, auf dem Gneisenauplatz und auf dem in der Richard-Wagner-Straße.

"In Schenkenberg wird künftig der Parkplatz in der Lindenallee zum zentralen Sammelpunkt", informierte Anke Dusi, Bereichsleiterin bei der Kreiswerken. Und auch die Termine stünden mit dem 14./15. April und 27./28. Oktober 2015 (jeweils Dienstag und Mittwoch) bereits fest. Die Verantwortlichen wissen aber auch, dass dies kein "Königsweg" ist, wie Schöne sagte. Für Schenkenberg bedeutet das beispielsweise, dass die Bürger aus Kertitz und Rödgen ihren Sperrmüll nicht mehr vor der Haustür ablegen können, sondern ihn in die Lindenallee fahren müssen.

Auch in der jüngsten Sitzung des Döbernitzer Ortschaftsrates gingen die Meinungen dazu auseinander. "Bei uns in Beerendorf lief die letzte Sammlung problemlos, wir brauchen eigentlich kein neues System", sagte Gerhard Schladitz. Ob überhaupt die Erweiterung des Pilotprojektes auf weitere Ortsteile der Stadt möglich ist, werde im Einzelfall überprüft. Zunächst will die Stadt aber abwarten, bis der Landkreis seine Abfallsatzung überarbeitet hat. © Kommentar

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.10.2014
Thomas Steingen

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