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Delitzsch Schenkenberger drängen auf tragfähige Lösung für die weitere Lobersanierung
Region Delitzsch Schenkenberger drängen auf tragfähige Lösung für die weitere Lobersanierung
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06:00 15.07.2016
Ralf Walther (Dritter von rechts) erklärt beim Bürgerdialog den Vertretern der Stadt, was der SV Concordia in Schenkenberg plant. Quelle: Thomas Steingen
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Schenkenberg

Hatten sich zum Bürgerdialog vor zwei Wochen im Osten der Stadt noch mehrere Delitzscher am Stand des Oberbürgermeisters und seiner Begleiter zu Gesprächen eingefunden, blieb die Resonanz diesmal im Ortsteil Schenkenberg verhalten. Nichtsdestotrotz nutzte Ralf Walther, Vorsitzender des SV Concordia Schenkenberg, das Gespräch mit OBM Manfred Wilde (parteilos) um vorzufühlen, wie die Stadtverwaltung den Plänen des Sportvereins gegenübersteht. Die Concordia-Fußballer haben in den zurückliegenden Jahren einen großen Zulauf im Nachwuchsbereich erfahren. So sind neben drei Männermannschaften mittlerweile acht Nachwuchsteams im Spielbetrieb, sodass es auf dem Sportplatz langsam eng wird. Deshalb will sich der Verein westlich des Fußballrasens einen zweiten Platz errichten. Bezüglich des Grunderwerbes sind die Fußballer mit einem Landwirtschaftsbetrieb in Verhandlung, dem die betreffende Fläche gehört, die der Verein gern erwerben möchte. Wie Ralf Walther sagte, will Concordia den Platz mit einfachen Mitteln herrichten lassen. Doch weil auch baurechtliche Dinge zu beachten sind, suchte er das Gespräch mit der Stadtverwaltung, denn durch möglicherweise erforderliche Gutachten könnten die Kosten für das Vorhaben leicht ins Unermessliche steigen. „Für uns ist es wichtig, dass die Stadt unsere Pläne wohlwollend begleitet“, erklärte Walther. Das sagte ihm OBM Wilde zu.

Verfahren für Lobersanierung neu begonnen

Ortsvorsteherin Gudrun Fritzsch (CDU) hakte nach, wie es mit der Lobersanierung weitergeht, denn Schenkenberg brauche eine tragfähige Lösung, die gewährleistet, dass der Ort nicht laufend unter Wasser stehe. Bürgermeister Thorsten Schöne konnte diesbezüglich informieren, dass der Loberabschnitt zwischen Rosental und Klärwerk auf andere Art und Weise saniert werden soll, als die bisherigen Abschnitte. Weil das Planungsverfahren diesbezüglich von neuem begonnen wurde, konnte er dazu noch nichts Näheres berichten. Einen Beginn der Arbeiten in diesem Jahr schloss er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Er versicherte jedoch, dass die Stadt darauf drängen werde, dass eine Lösung gefunden wird, die den Abfluss des Loberwassers gewährleistet, damit in Schenkenberg kein Rückstau entstehe.

Von Thomas Steingen

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