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Delitzsch Schilderwald in Schönwölkau: Es kommt nicht so schlimm wie befürchtet
Region Delitzsch Schilderwald in Schönwölkau: Es kommt nicht so schlimm wie befürchtet
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00:21 24.09.2017
Noch anzuschaffende Schilder sollen so wie hier in Gollmenz die Parksituation eindeutiger regeln. Quelle: Wolfgang Sens
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Wölkau

Es kehrt wieder Verkehrsfrieden in der Gemeinde Schönwölkau ein. Nachdem befürchtet wurde, dass die Kommune in allen Ortsteilen Parken-erlaubt-Schilder aufstellen muss, ist dieser Schilderwald nun vom Tisch und der Schaden kleiner als befürchtet.

Schönwölkauer Ortsteile bekommen neue Schilder

Hintergrund: Es war in allen Schönwölkauer Ortsteilen üblich, auf markierten Gehwegen zu parken, die aber nicht mit den entsprechenden Verkehrszeichen (blaues Schild mit weißem P) gekennzeichnet sind. Die Polizei verteilte Knöllchen wegen dieser Ordnungswidrigkeit, die Bürger mussten zahlen. Nach wochenlangem Hin und Her hat nun die entscheidende Verkehrsschau mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Krostitz – diese ist als Verwaltungspartner zuständig – , mit der Polizei und zum Teil mit Ortschafsratsmitgliedern stattgefunden. „Dabei konnte, bis auf drei Probleme, die Parksituation endgültig geklärt werden“, so Bürgermeister Volker Tiefensee (CDU), „im Ergebnis wurde festgestellt, dort wo die Pflasterung eindeutig aussagt, es ist ein Parkplatz, kann geparkt werden.“ Wo dies nicht eindeutig ist, werden zusätzliche Schilder aufgestellt. Insgesamt acht, und es sollen nach bisherigem Kenntnisstand nicht mehr werden.

Die Schilderfrage ist unter anderem hier geklärt: in Badrina in der Ernst-Thälmann-Straße, in Hohenroda in der Krensitzer Straße von Nr. 9 bis 13, in Gollmenz in der Krostitzer Straße gegenüber der Autowerkstatt, in Wölkau auf dem Kirchplatz und vor dem Eingang der Patronatskirche und am Gerätehaus in Mocherwitz, um Stellplätze für die Einsatzkräfte vorzuhalten. In der Wölkauer Lindenallee, wo der ganze Streit im Sommer mit den ersten Knöllchen seinen Anfang genommen hatte, ist die Frage noch offen, dort will auch der Ortschaftsrat nochmals gehört werden. In der Dübener Straße in Lindenhayn und auch in Hohenroda müssen auch die Straßenbaulastträger noch gehört werden, ehe eine abschließende Entscheidung getroffen werden kann. Nicht geparkt werden dürfe auf der anderen Straßenseite des Parkplatzes in Luckowehna und in Göritz vor der Hausnummer 1a.

Anordnung fehlt noch

Allerdings ist der Frieden noch nicht zementiert. Die Gemeinde muss auf entsprechende Anordnung der Verkehrszeichen warten, dann können diese bestellt und aufgestellt werden. Dafür kann wiederum einige Zeit ins Land gehen, da oft ins Pflaster eingegriffen werden muss, um die Schilder aufzustellen.

Von Christine Jacob

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