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Delitzsch Schönwölkau ist unzufrieden mit Straßenbau
Region Delitzsch Schönwölkau ist unzufrieden mit Straßenbau
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00:21 09.07.2018
Flickwerk: Zwischen den Schönwölkauer Ortsteilen Lindenhayn und Badrina zeigen sich kurz nach der Sanierung Risse und Buckel Quelle: Wolfgang Sens
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Lindenhayn/Badrina

Kein Jahr alt und schon ziemlich unbeliebt: Die Verbindungsstraße zwischen den Schönwölkauer Ortsteilen Lindenhayn und Badrina entwickelt sich zum Ärgernis für die Schönwölkauer. Im ersten Bauabschnitt muss einiges schief gegangen sein, es zeigen sich Risse und Buckel im noch neuen Asphalt, die eigentlich recht frisch sanierte Straßendecke wird so zum Flickwerk und von glattem Asphalt ist keine Rede.

Schon bei Abnahme geärgert

„Das ist richtig ärgerlich“, moniert ein Gemeinderat, „dabei wurde einiges an Geld investiert und dennoch haben wir keine ordentliche Straße bekommen.“ Auch das Gemeindeoberhaupt ist unzufrieden mit der Straße: Mehrfach hat Bürgermeister Volker Tiefensee (CDU) die Risse begutachtet und schließlich die Firma angeschrieben. Dabei hatte die Kommune die Baumaßnahme schon bei der Abnahme vor wenigen Monaten bemängelt und auf Nachbesserungen gepocht. Es würden aber immer wieder neue kleine Risse in der Straße auftauchen, so der Gemeinderat. Volker Tiefensee will den Fall weiter beobachten, es soll in absehbarer Zeit weitere Nachbesserungen an der Deckensanierung geben. Die Huckel sollen sich allerdings innerhalb des Toleranzbereichs befinden, heißt es.

Zweiter Bauabschnitt folgt

Unterdessen soll es nun aber zeitnah mit dem zweiten Bauabschnitt weitergehen, so der Bürgermeister. Demnächst soll wieder ein Auftrag in Höhe von wieder rund 64 000 Euro erteilt werden, um die Ortsverbindungsstraße weiter zu sanieren. Insgesamt stehen der Kommune rund 75 000 Euro zur Verfügung, etwa 11 000 Euro müssten aber in Ingenieurleistungen investiert werden. Derzeit wird die Ausschreibung vorbereitet. „Anschließend werden mehrere Angebote eingeholt, sodass planmäßig spätestens Ende Juli der Auftrag erteilt werden könnte“, schildert Volker Tiefensee das weitere Vorgehen. Um die Maßnahme wie beim ersten Bauabschnitt nicht wieder im Herbst durchzuführen, soll es nun am besten Schlag auf Schlag gehen. Es wird vermutet, dass es im ersten Bauabschnitt bereits zu kalt war, um den Asphalt aufzuziehen und sich deshalb die Risse gebildet haben. „Wenn wir weiter in dem Tempo bauen, haben wir die Straße in drei Jahren erst fertig“, hofft der Bürgermeister, dass es mit den folgenden Bauabschnitten der knapp vier Kilometer langen Straße schneller vorangeht.

Von Christine Jacob

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