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Delitzsch Schon wieder: Die Bushaltestelle nahe Delitzsch wurde wiederholt zerstört
Region Delitzsch Schon wieder: Die Bushaltestelle nahe Delitzsch wurde wiederholt zerstört
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06:00 14.01.2019
Die Bushaltestelle am Werbeliner See wurde wiederholt zerstört. Quelle: Wolfgang Sens
Delitzsch

Geborstene Holzbretter über mehrere Quadratmeter verteilt, eine aus dem Metallrahmen gerissene Rückwand: Wer hat dieses Trümmerfeld angerichtet? Diese Frage stellt sich aktuell für die Stadtverwaltung Delitzsch und die örtliche Polizei. Denn die Bushaltestelle auf dem Parkplatz am Werbeliner See wurde erheblich zerstört – und das nicht zum ersten Mal.

Hoher Sachschaden

Wann es dazu kam und wer dahintersteckt, ist bislang noch nicht geklärt. „Wir nehmen an, dass der Schaden um den Jahreswechsel herum verursacht wurde“, erklärt Rathaussprecherin Nadine Fuchs auf LVZ-Anfrage. Die Polizei sei von der Stadtverwaltung informiert worden, es erfolgte eine Anzeige gegen Unbekannt. Ein Täter konnte noch nicht ermittelt werden.

Schon in der Vergangenheit war das Buswartehäuschen beschädigt worden. Im Oktober 2018 wurden unter anderem das Dach zerstört, Papierkörbe entwendet und die Holzwände beschädigt. Insgesamt belief sich der Schaden damals auf rund 3 000 Euro, teilt Fuchs weiter mit. Der aktuelle Schaden werde auf rund 1 000 Euro geschätzt.

Delitzscher Pilotprojekt gegen Vandalismus

Delitzsch setzt seit dem vergangenem Jahr in einem Pilotprojekt auf verstärkte Bushalte, um derartige Schäden vorzubeugen. In einer Vandalismusserie im Sommer 2016 waren reihenweise Scheiben von Buswartehäuschen zerschlagen, Verkehrsschilder beschädigt, Bänke demontiert und Spielplätze verunreinigt worden. Infolgedessen wurde in Döbernitz eine neue Bushaltestelle mit Wänden aus Lochblech ausgestattet, die damit weniger bis gar nicht anfällig für derartige Zerstörungen sein soll. Eventuell sei dies auch eine Variante für die anderen über 100 Haltestellen im gesamten Delitzscher Stadtgebiet.

Die Entscheidung über die Zukunft des Bushalts am Werbeliner See sieht dagegen anders aus: Die zerstörte Bretterwand werde nicht ersetzt, heißt es aus dem Rathaus. Das Gestell mit dem Dach und den restlichen Wänden bleibt stehen.

Von Mathias Schönknecht

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