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Delitzsch Schüler fassen in Reibitz Natur an
Region Delitzsch Schüler fassen in Reibitz Natur an
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15:51 19.05.2015
Die Zwochauer Grundschüler haben die Natur im Schullandheim auch im Fernglasblick. Ermöglicht hat dies das Mitgas-Projekt "Natur zum Anfassen", mit dem bis Ende September 350 Schüler nach Reibitz kommen. Quelle: Ilka Fischer

"Zwölf Tage hat uns der Energieversorger bis Ende September gebucht", freut sich Schullandheimleiterin Debora Glewe. "Rund 350 Schüler aus Sachsen und Sachsen-Anhalt kommen damit zum normalen Schullandheimbetrieb dazu, können die Natur mit fünf Sinnen fühlen, lauschen, beobachten, riechen und schmecken."

Nach dem Auftakt mit Gästen aus Wolfen waren in der vergangenen Woche unter anderem 27 Grundschüler aus Zwochau zu Gast. "Wir wurden per Mail von dem Projekt informiert und haben uns sofort beworben", berichtete Stefanie Schulze-Schmidt, Lehrerin an der Sankt-Martin Grundschule. Die Gelegenheit zu solch einem kostenfreien Projekttag, bei dem sie lediglich die Anfahrt organisieren und finanzieren müssen, wollte sich die Schule nicht entgehen lassen. Die Zwochauer, die in dieser Woche auch noch mit dem zweiten Teil der Grundschüler anrücken, standen damit nicht allein. Die Plätze in Reibitz waren jedenfalls ganz schnell weg.

Die Gruppen können dabei aus fünf Themenkomplexen wählen. Neben Reibitzer Teich, stehen Lebensraum Wald, Tiere auf dem Bauernhof, jede Wiese ist eine Apotheke und Wildtiere unserer Heimat auf der Liste. Die Zwochauer entschieden sich für den Vormittag für einen Mix aus Teich und Lebensraum Wald. "Da sind wir flexibel", so Debora Glewe. Und wenn gewünscht und personell für das Schullandheim möglich, können auch weitere Programmpunkte gewählt werden. Gefragt sei zum Beispiel das Schlangenprojekt. Die Zwochauer entschieden sich für den Nachmittag für einen Teil des Projektes "Vom Schaf zur Wolle".

Doch zunächst ging es für die Zwochauer in die Natur, in die sie Joachim Brinkel begleitete. Jedes Kind erhielt dafür ein Fernglas. "Die Jahreszeit ist richtig günstig", wusste er. Schwäne, Hauben- und Zwergentaucher, Nilgänse und Enten haben Nachwuchs. Es gibt zudem einen Haufen Greifvögel zu sehen, und mit etwas Glück breitet sogar der Seeadler seine Schwingen aus.

Und da rückte dann selbst das Mikros­kopieren von Pflanzen aus dem Teich oder das Surren des Spinnrades in den Hintergrund. Doch im Vordergrund steht bei allen Abenteuern ohnehin: Die Kinder sollen die Natur als Natur zum Anfassen erleben. Ilka Fischer

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.09.2013

Ilka Fischer

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