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Schulze-Delitzsch-Männerchor „Arion 1885“ möchte sich verjüngen

Aus dem Vereinsleben Schulze-Delitzsch-Männerchor „Arion 1885“ möchte sich verjüngen

„Meine Erfahrung ist, dass auch Leute, die nie gesungen haben, nach einem halben, dreiviertel Jahr anfangen mitzusingen“, verspricht Martin Winkler: „Wenn sie regelmäßig kommen.“ Der Vorsitzende des Schulze-Delitzsch-Männerchors „Arion 1885“ wirbt damit um neue Mitglieder und bietet ein reiches Vereinsleben.

Andreas Moritz (links) dirigiert den Schulze-Delitzsch-Männerchor „Arion 1885“ durch die Probe im Delitzscher Hotel „Zum weißen Ross“.

Quelle: Manuel Niemann

Delitzsch. Ein wenig früher als sonst findet die Singestunde statt. Die ist keine gewöhnliche, sondern die Generalprobe: Die 37 Mitglieder des Schulze-Delitzsch-Männerchors „Arion 1885“ gehen das komplette Weihnachtsprogramm noch einmal durch, damit es klappt. Am ersten Adventswochenende standen bereits Auftritte a cappella oder auch mit Begleitung im Delitzscher Rathaussaal an. „Ich habe sechs Mann über 80, da wackelt dann die Gesundheit, da muss man was tun“, verrät Martin Winkler. Seit 1988 ist er Vorsitzender des Chors, der im nächsten Jahr mit der Zelter-Plakette, der höchsten Auszeichnung für einen Chor, geehrt wird.

Mitglieder im Raum Delitzsch gesucht

„Wir müssen immer gut besetzt sein. Sonst können wir nicht vierstimmig singen“, so Winkler. Nicht alle seiner 37 Aktiven kommen jedoch aus dem Delitzscher Raum, sondern wie Andreas Moritz, der den Chor als Dirigent, Pianist und Komponist künstlerisch leitet, aus Markkleeberg und der angrenzenden Leipziger Ecke. „Wenn wir hier Konzerte machen unter unserem Dirigenten, dann sind sie auch mit da.“ Aber wenn er, wie am 2. Advent im Autohaus Haselbach, mit Stimmgabel den Ersatz-Dirigenten gebe, habe er nur die Leute zur Verfügung, die von hier kommen. Daher kümmere er sich um Nachwuchs, sagt der 61-Jährige.

Keine Notenkenntnisse vorausgesetzt

Was müssen geeignete Kandidaten denn mitbringen? „Sie müssen Spaß am Singen haben. Sie brauchen keine Notenkenntnisse.“ Am Ende sollen sie in der Lage sein, einen vorgegeben Ton nachzusingen. „Ob das eher ein hoher Ton ist – das werden die Tenöre – oder ein tieferer, dafür haben wir unseren qualifizierten Dirigenten, der das einschätzen kann“, so Winkler. Damit der sich sein Urteil bilden kann, müssen die Kandidaten mindestens sechs Mal in der Singestunde dagewesen sein. So heißen die Proben des Chores, die in der Regel am Mittwoch im Hotel „Zum weißen Ross“ stattfinden. Diese sind für Laien zugeschnitten, beginnen 19.45 Uhr und sind nicht länger als anderthalb Stunden. Auch die finanziellen Belastungen versucht der Chor klein zu halten: Der Mitgliedsbeitrag liegt derzeit bei fünf Euro pro Monat. Das jährliche Chorlager kostet noch einmal etwa 35 Euro. „Wer das einmal erlebt hat, die Geselligkeit mit allem Drum und Dran, der kann sich das nicht mehr vorstellen ohne den Chor“, schwärmt Winkler. Zudem bekommen die Männer auch Konzertkleidung und Noten vom Verein gestellt.

Der Chor probt im neuen Jahr wieder ab dem 3. Januar. Anmeldungen sind unter 01712444604, 03420254474 oder per E-Mail an martin.winkler@sd-mc.de möglich. Wer den Chor noch im ersten Quartal für sich entdeckt, kann vom 9. bis zum 11. März auch am Chorlager im thüringischen Windischleuba ohne Kosten teilnehmen.

Von Manuel Niemann

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