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Delitzsch Schwertkämpfe und Musketensalven beim Pikenierworkshop
Region Delitzsch Schwertkämpfe und Musketensalven beim Pikenierworkshop
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15:04 03.04.2016
Die Pikeniere sind angetreten. Quelle: Alexander Prautzsch
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Hohenroda

Schon traditionell laden die Alten Schweden aus Delitzsch Anfang April Historienfreunde aus vielen Teilen der Republik mit dem Pikeniersworkshop zum persönlichen Saisonauftakt an die Hohenrodaer Bockwindmühle ein. So auch am vergangenen Sonnabend. Während bereits am Vormittag die Schwertklingen aneinander rasselten, 4,2 Meter lange Spieße sich in den Himmel neigten und inbrünstige Männerschreie durch das Areal schallten, gastierte in den Mittagsstunden Andreas Flegel. Leiter des Eilenburger Stadtmuseums mit einem Vortrag über Eilenburg im 30-jährigen Krieg. Eine Zeit, auf die sich bis auf die bis auf den Schaukampfzug der Torgauer Geharnischten, alle anderen der 30 angereisten Historienfreunde richteten.

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Alljährlich eröffnen die Alten Schweden Delitzsch Anfang April mit einem Pikenierworkshop die neue Saison. Historienfreunde aus vielen Teilen der Republik kamen zum Auftakt an die Hohenrodaer Bockwindmühle. Alexander Prautzsch war mit der Kamera dabei.

Dabei spielte der damalige Dichter und evangelische Pfarrer Martin Rinckart eine besondere Rolle. Aber auch der damalige Schwedenkönig Gustav II. Adolf, der nach seinem Tod in der Schlacht bei Lützen und dem Rücktransport nach Schweden unter anderem auch im Eilenburger Gasthof zum Roten Hirsch aufgebahrt wurde.

Der alljährliche Pikeniersworkshop gilt stets als Vorbereitungstreffen auf die zahlreichen Gefechtsdarstellungen zu den hiesigen Volksfesten. Überall steht die Sicherheit als erstes Gebot – wenn die Musketen knallen und die altertümlichen Waffen aneinanderrasseln.

Von Alexander Prautzsch

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