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Delitzsch Selbens Sportler haben Interesse an Containern
Region Delitzsch Selbens Sportler haben Interesse an Containern
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00:31 31.05.2015
Wehrleiter und Ortschaftsrat Erhard Marx (rechts) erklärt beim Dorfrundgang, wie das Feuerwehrgerätehaus aus Containern zusammengesetzt ist. Der Sportverein Grün-Weiß Selben möchte die Container weiter nutzen. Quelle: Thomas Steingen
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Selben

Die Mitglieder des Ortschaftsrates haben deshalb beschlossen, nacheinander die einzelnen Dörfer näher unter die Lupe zu nehmen. So waren am Dienstagabend Ortsvorsteher Roland Kirsten und die Ortschaftsräte Christine Adam, Erhard Marx, Ulf Peschke und Peter Sackewitz in Selben und Zschepen unterwegs.

Oft sind es mehr oder weniger Kleinigkeiten, die die Volksseele erzürnt. Etwa bei der Grünpflege. So wächst mitten aus der Konifere neben der Bushaltestelle in der Langen Straße in Selben ein wilder Strauch. Negativ ins Auge stach den Ortschaftsräten auch das Buswartehäuschen selbst, das einen neuen Anstrich vertragen könnte, denn die Farbe blättert an mehren Stellen ab. Noch schlechter sieht das Häuschen an der Haltestelle in Zschepen aus. Neben Graffiti bemängelten die Volksvertreter dort den Fußboden im Eingangsbereich sowie Putz, Anstrich und Risse im Gemäuer.

Auch auf dem ansonsten sehr gepflegten Selbener Friedhof stießen sie auf einige Mängel. An mehreren Bäumen müsste Totholz herausgeschnitten werden, sodass der Ortschaftsrat empfiehlt, dass sich ein Baumpfleger der Sache annimmt. Und ins Protokoll wurden auch das Vordach der Trauerhalle und das Pflaster um sie herum aufgenommen. Beides soll von Moos befreit werden. Auch das aus Containern bestehende Feuerwehrgerätehaus wurde inspiziert. Der Sportverein Grün-Weiß Selben hat Interesse an den Container. Er möchte sie, wenn die Wehr in das neue Depot umzieht, am Sportplatz aufstellen. "Die Fläche kann nach dem Abriss des Hauses begrünt werden. Das Pflaster davor und die Medienanschlüssen sollten aber bleiben, um sie später für Veranstaltungen nutzen zu können", argumentierte Erhard Marx.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.05.2015
Von Thomas Steingen

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