Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Delitzsch Sibylle Henkel präsentiert Acrylbilder bei Delitzscher Stadtwerkern
Region Delitzsch Sibylle Henkel präsentiert Acrylbilder bei Delitzscher Stadtwerkern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:35 22.03.2018
Die Leipziger Künstlerin Sibylle Henkel stellt im Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Delitzsch 46 Bilder aus. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
Delitzsch

Die Leipziger Künstlerin Sibylle Henkel stellt ab sofort 46 Bilder im Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Delitzsch in der Sachsenstraße 1 aus. Damit führt das Unternehmen eine Tradition fort, die bereits im Jahr 2000 begann und auch mit den Wechseln an der Spitze des Unternehmens beibehalten wurde. Es ist insgesamt die 18. Ausstellung, die sich auf die drei Etagen des Hauses verteilt und etwa ein Jahr lang zu den Öffnungszeiten des Kundenzentrums auch für die Öffentlichkeit zu sehen sein wird.

Bilder mit positiver Energie

Die gebürtige Chemnitzerin stellt nur jene Bilder aus, die ihrer Meinung nach positive Energien ausstrahlen, den Betrachtern guttun. Dass sie mit jenen Werken sehr rabiat umgeht, die diese Forderungen nicht erfüllen, verriet SWD-Geschäftsführer Robert Greb bei der Vernissage am Mittwochabend. „Die Bilder werden verbrannt.“ Gut 80 Werke hat die 42-Jährige in ihrer künstlerischen Schaffensphase bereits gemalt. Etwa eines von 20 entspricht dann nicht ihren Ansprüchen und verschwindet in den Flammen. Seit 2012 stellte die Leipzigerin regelmäßig aus. Nach eigenen Angaben kommen jetzt etwa vier bis fünf Ausstellungen pro Jahr zusammen. Bevor sie ihre Werke in Delitzsch zum Thema „Achtsamkeit“ präsentierte, hingen sie im Leipziger Amtsgericht.

Freundliche Ausstrahlung

Die Mitarbeiter des SWD hätten beim ersten Anschauen der Bilder, die vor allem in Acryltechnik entstanden, „spontan entschieden, dass sie ihnen gefallen“, teilte Robert Greb den zahlreichen Gästen bei der Eröffnungsfeier mit. Aus seiner Sicht seien es vor allem „feminine Bilder“ mit einer sehr freundlichen Ausstrahlung. Dass dies kein Gegensatz sein muss, beeilte er sich schnell noch zu erwähnen. Auch das die Exponate den Männern gefallen dürften.

Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos) bedankte sich bei den SWD, dass sie diese Gelegenheit für solche Ausstellungen bieten. Er selbst habe sehr gute Erinnerungen an zurückliegende Eröffnungen, die bislang sogar zum Kauf eines Bildes führten.

Jedes Werk ein Unikat

Wer sich in eines der Werke, die Namen tragen wie Wasseridylle, Strahlender Farbenkreis oder Selbsterkenntnis, „verliebt“ hat, kann sie käuflich erwerben.

Sibylle Henkel, jetzt studierte Betriebswirtin, wollte eigentlich von Anfang an in die Kunstrichtung einsteigen. Nur weil das Studium in Rostock hätte stattfinden müssen, habe sie darauf verzichtet. Jetzt widmet sie sich ihrem Hobby, das mehr und mehr Zeit einnimmt. Bis zu einer Woche und mehr braucht sie für ein Bild, bei dem sie meist verschiedene Materialien verwendet. „Jedes Bild, jedes Motiv gibt es wirklich nur einmal“, verriet sie.

Von Ditmar Wohlgemuth

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Marian Wendt (32), CDU-Bundestagsabgeordneter aus Nordsachsen, hat den Vorsitz im Petitionsausschuss des Bundestages übernommen. Was er dort zu tun hat, verrät er im LVZ-Interview.

25.03.2018

Zwei Monate nach dem Sturm „Friederike“ hat der Landkreis Nordsachsen Bilanz gezogen. Wie schlimm das Ausmaß der Schäden wirklich war, erläuterte Kreisbrandmeister Ingo Weber.

22.03.2018

An mehreren Standorten des Jobcenters Nordsachsen und der Arbeitsagentur sind Bedrohungsschreiben eingegangen. Die Agenturdienststellen in Torgau, Delitzsch, Eilenburg und Oschatz sind geschlossen. Polizei und Spürhunde suchen nach Sprengstoff.

22.03.2018