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Delitzsch Spektakel am Delitzscher Schloss: Rettungsschlauch wird getestet
Region Delitzsch Spektakel am Delitzscher Schloss: Rettungsschlauch wird getestet
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11:00 18.05.2017
Der Museumsleiter des Barockschlosses in Delitzsch, Jürgen Geisler, hält den Kunststoff-Rettungsschlauch. Im Rahmen der alljährlichen Wartung nutzten Mitarbeiter des Schlosses die Gelegenheit, durch den 1992 installierten 23,7 Meter langen spiralförmigen Schlauch an der Seite des Schlossturm hinabzugleiten. Quelle: Alexander Prautzsch
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Delitzsch

Weil es im Turm des Barockschlosses Delitzsch keinen zweiten Rettungsweg gibt, besitzt das Gebäude einen rund 25 Meter langen Rettungsschlauch, durch den im Notfall Personen von der Etage, in der sich die Dauerausstellung zur Handwerksgeschichte befindet, sicher vom Turm nach außen gelangen. Der Schlauch wird jährlich von der Firma Thoms aus Bad Bramstedt gewartet und auf mögliche Schäden überprüft. Gestern Nachmittag ist deshalb der Schlauch außen am Turm ausgerollt worden. Als Testperson ist unter anderem Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos) durch den Schlauch nach unten gerutscht. „Doch ganz anders als erwartet. In der Mitte nahm es noch einmal Fahrt auf“, so sein Kommentar.

Bürgermeister seilt sich ab

Für die Überprüfung sind die Testpersonen in Overalls geschlüpft, damit der aus doppelwandigen Textilgewebe bestehende Schlauch nicht beschädigt wird. Seine Innenhaut ist so gefertigt, das die Personen in einer Schraubenbewegung langsam nach unten gelangen. „Es können mehrere Personen gleichzeitig durch den Schlauch rutschen“, erklärt Museumsleiter Jürgen Geisler. Weil die Schwerkraft allein nicht reiche, müsse man aber mitarbeiten. Eine Anleitung im Turm ermöglicht, dass der Schlauch im Notfall von jedem Besucher entrollt werden kann.

Von Thomas Steingen, Manuel Niemann

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