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Spezialisten im Einsatz: Schönheitskur für Schulze-Delitzsch-Denkmal

Marienplatz Spezialisten im Einsatz: Schönheitskur für Schulze-Delitzsch-Denkmal

Viel hat das Schulze-Delitzsch-Denkmal am Marienplatz schon über sich ergehen lassen müssen. Im Weltkrieg eingeschmolzen, danach in Stein neu erschaffen und zu DDR-Zeiten in den Stadtpark verdammt. Dieser Tage ist die Skulptur gereinigt und neu versiegelt worden.

Jens Wähner von der Leipziger Firma EXspezial versiegelt das Schulze-Delitzsch-Denkmal auf dem Marienplatz in Delitzsch mit einem Hydrophobierungsmittel. Dieses wirkt wasser- und schmutzabweisend.

Quelle: Wolfgang Sens

Delitzsch. Die Stadtverwaltung Delitzsch hat in dieser Woche das Schulze-Delitzsch-Denkmal auf dem Marienplatz reinigen und neu versiegeln lassen. Damit kommt die Stadt einer Anregung nach, die das Deutsche Genossenschaftsmuseum in der Kreuzgasse 10 ans Rathaus herangetragen und die der Technische Ausschuss vor Längerem befürwortet hat.

Schäden am Denkmal

Wie Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos) auf Anfrage informiert, handelt es sich um reine Verschönerungsarbeiten, bei denen der in Betonstein gehauene Schulze-Delitzsch gereinigt und anschließend mit einem speziellen Mittel behandelt werde, das wasser- und schmutzabweisend ist. Damit ist eine Fachfirma beauftragt worden. Bei der Überprüfung des Denkmals sind zudem leichte Schäden an Schulter und Bart des berühmten Sohnes der Stadt festgestellt worden. Diese sollen noch vor Wintereinbruch von einem Steinmetz beseitigt werden.

Rückblick

Seit 1891 gibt es das Schulze-Delitzsch-Denkmal in der Stadt. Ursprünglich war es aus Bronze gegossen und stand mit dem Rücken zur Marienstraße. Im Zweiten Weltkrieg fiel die Skulptur der Kriegsproduktion zum Opfer. Sie wurde eingeschmolzen. Mitte der 1950er-Jahre ist das Denkmal dann in Stein nachgefertigt und am Marienplatz wieder errichtet worden. Allerdings musste es 1974 einem Denkmal von Wilhelm Pieck, dessen Name damals auch die heutige Eillenburger Straße trug, weichen und in den Delitzscher Stadtpark umziehen. Nach der politischen Wende wurde es schließlich wieder an seinen angestammten Platz gebracht.

Von Thomas Steingen

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