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Delitzsch Stabile Nachfrage nach Arbeitskräften
Region Delitzsch Stabile Nachfrage nach Arbeitskräften
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16:35 19.05.2015
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Kreisgebiet

Im Altkreis Delitzsch steht die Quote bei 9,8 Prozent (alle zivilen Erwerbspersonen). Aktuell sind in Delitzsch (3320) und Eilenburg (2774) 6094 Arbeitslose und damit 337 weniger als vor vier Wochen registriert. Der Bestand an Arbeitsstellen ist in den vergangenen vier Wochen um 56 auf nunmehr 424 gesunken. Arbeitgeber meldeten im Juni 231 neue Stellen.

"Das Hochwasser hat nach derzeitigem Stand keine tieferen Spuren am regionalen Arbeitsmarkt hinterlassen, wenngleich es örtlich leider viele persönliche Schicksale gibt", stellte Agenturchefin Cordula Hartrampf-Hirschberg ihrer Einschätzung voran. Besonders der Beratungsbedarf, so die Agenturchefin weiter, hat seitdem zugenommen. "Die vereinfachten Regelungen zur Kurzarbeit tragen dazu bei, dass die Menschen in den Betrieben bleiben können." Insgesamt zeigte sich der regionale Arbeitsmarkt auch im Juni dynamisch. "Wir verzeichnen eine stabile Nachfrage nach Arbeitskräften und sehen deutlich, dass die Betriebe ihre Beschäftigten halten wollen." Damit Betriebe auch künftig die Bewerber mit den passenden Qualifikationen bekommen, setzen Arbeitsagentur und Jobcenter weiterhin verstärkt auf berufliche Qualifizierungen.

Von den insgesamt 6094 Betroffenen im Altkreis werden 1532 in den Agenturen in Delitzsch und Eilenburg betreut, die in den ersten zwölf Monaten verantwortlich sind. Dementsprechend 4562 Kunden zählt das Jobcenter (Arbeitslosengeld II und Sozialgeld), das sich danach weiter kümmert.

In Nordsachsen gibt es 12 493 Bedarfsgemeinschaften (Familien oder einzelne Personen, die Hilfe bekommen). In diesen Gemeinschaften leben 16 563 Menschen, die Hartz IV erhalten. Weitere 5154 bekommen Sozialgeld. Die Anzahl der Empfänger von Arbeitslosengeld II ist im Juni um 289 Personen zurückgegangen. Michaela Ungethüm, Geschäftsführerin des Jobcenter Nordsachsen, sieht in der beruflichen Qualifizierung einen Erfolgsschlüssel. "Es ist wichtig, dass die Menschen möglichst dauerhaft ohne staatliche Unterstützungsleistungen ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Je besser die individuelle Qualifikation zum Jobangebot passt, umso besser ist die berufliche Perspektive. Daher setzen wir langfristig auf Weiterbildung."

Neben der Arbeitslosigkeit weist die Agentur die Unterbeschäftigung aus, bei der auch die Teilnehmer an Arbeitsmarktmaßnahmen einschließlich zweitem Arbeitsmarkt und Weiterbildung einbezogen werden. Ende Juni lag die Unterbeschäftigung im Landkreis Nordsachsen bei 14 315 Personen, 351 weniger als im Mai. Das entspricht einer 13,1-Prozent-Quote. Frank Pfütze

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.06.2013

Frank Pfütze

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