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Delitzsch Stadtfest Delitzsch: Nach den Randfichten war lange nicht Schluss
Region Delitzsch Stadtfest Delitzsch: Nach den Randfichten war lange nicht Schluss
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14:32 02.07.2018
De Randfichten ließen ihre Fans am Sonntag an der Schlosswache jubeln. Quelle: Alexander Prautzsch
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Delitzsch

Bis in den späten Abend wurde in Delitzsch Stadtfest gefeiert, war für jeden Geschmack etwas dabei: Da ging bei den Randfichten an der Schlosswache nochmal mit Volksmusik die Post ab. Aber auch auf der Schlosswiese war mit dem Roland Kaiser-Double und Schlagern richtig viel los. Teils war dort unter den Händlern schon zu hören, dass es der am besten besuchte Sonntag der letzten Jahre gewesen sein soll. Am Pfortenplatz wiederum begeisterte Marian Weisser mit seiner tollen Stimme, am Kirchplatz sang Beefees-Sänger Alex in der Menge. Parallel dazu startete auch schon der große Abbau. Gerade die Akteure der Historiengruppen waren teils von weit weg angereist und sind inzwischen wieder im beruflichen Alltag. In Delitzsch wird es noch ein, zwei Tage dauern, bis der letzten Bauzaun weggeräumt ist, schätzt Sven Lenz, einer der Organisatoren von der Peter & Paul Veranstaltungs-GmbH. Auch er hatte gerade am Sonnabend beobachtet, dass der Stadtfest-Mix aufging. Selbst während DJ Ötzi die Massen auf die Schlosswiese zog, waren die anderen Veranstaltungsorte gut besucht.

Abschleppdienst und Kameras

Aus polizeilicher Sicht war nur die Nacht vom Freitag zum Sonnabend besonders unruhig. Elf „Zuführungen“ zum Polizeirevier, verzeichnete Revierleiter Klaus Kabelitz. Darunter eine gefährliche Körperverletzung und ein sexueller Missbrauch. In der zweiten Stadtfestnacht blieb es ruhiger. Bewährt hätte sich trotzdem erneut die Installation von drei Überwachungskameras, mit denen die Areale an den Schlosswiesen, der Schlosswache und am Rossplatz vom Revier aus im Blick waren. „So konnte Kräfte zielgerichtet, auch in medizinischen Notfällen, geführt werden.“ Auch Falschparker verursachten Einsätze: „Da glaubten einige, dass es hilft, ihren Parkplatz zu sichern, in dem sie Verkehrsschilder umdrehen. Aber das war nicht so. Teils haben wir auch abgeschleppt. Insgesamt aber war es ein ruhiges und friedliches Fest.“ Für Kabelitz, der in den Ruhestand geht, das letzte im Polizeidienst.

Riesenrad-Standort steht in Frage

Und möglicherweise müssen sich die Delitzscher auch vom Riesenrad-Standort am Karlsplatz verabschieden, weil dort eine Wohnanlage gebaut werden soll. „Ist der Platz im nächsten Jahr noch zu nutzen, kommt auch der Riesenrad-Betreiber 2019 wieder“, so Sven Lenz. Ansonsten müsse sich künftig ein neues Konzept ausgedacht werden. Auf alle Fälle würde diese Attraktion nicht getrennt von den anderen Schaustellern an Wallgrabenpromenade und Rossplatz funktionieren. Nachgedacht werde schon jetzt, einen weiteren Programmpunkt am Sonntag nach der Regatta auf dem Wallgraben auszurichten, so Lenz.

Wichtig: Wer etwas verloren hat, für den könnte es sich lohnen, am Empfang des Rathauses nachzufragen: „Wir haben jede Menge Fundsachen dort abgegeben, vom Ausweis, über den Führerschein oder Autoschlüssel bis hin zu anderen Unterlagen.“

Von Alexander Prautzsch und Heike Liesaus

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