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Stadtpark Delitzsch soll weiter entwickelt werden

Arbeiten Schritt für Schritt Stadtpark Delitzsch soll weiter entwickelt werden

Nicht nur die Herbststürme Xavier und Herwart oder jetzt Friederike haben ihre Spuren im Stadtpark hinterlassen. Auch Pflegearbeiten hinterlassen ihre positiven Spuren. Insgesamt befindet sich das Areal in einem stetigen Wandel.

Schon vor dem Sturm hat die Stadtverwaltung instabile Äste entfernen lassen.

Quelle: Wolfgang Sens

Delitzsch. Vielleicht sind die Schäden, die Orkan „Friederike“ im Stadtpark Delitzsch anrichtete doch überschaubar geblieben, weil vorab Pflegemaßnahmen stattfanden – unabhängig von den Orkanwarnungen und doch gerade rechtzeitig. Das Areal wandelt sich, ohne Kettensäge wird es auch in nächster Zeit nicht gehen.

Sicherheit geht vor

Erhalt und die Sicherheit stehen an erster Stelle. Denn der Park ist ein Gartendenkmal und steht daher unter dem Erhaltungsgrundsatz. Viele Jahre lang ist in Sachen Baumpflege nichts oder zu wenig passiert. Jetzt werden immer wieder die Sägen rasseln, was vielen Bürgern allerdings wiederum Sorgen bereitet, es gehe da um „Abholzung“. Nein: Vorrangig gelte es in den nächsten Jahren, den Park verkehrssicher zu gestalten und unter dieser Prämisse das Pflegedefizit aufzuholen und den Baumbestand zukunftsfähig zu gestalten, teilt die Stadt mit. Dabei werden jegliche Maßnahmen mit der Denkmalbehörde abgestimmt. Da sich die Obere Denkmalbehörde aber noch nicht abschließend geäußert hat, können noch keine endgültigen Angaben zu den bevorstehenden Baumentnahmen gemacht werden. In allen Fällen steht laut Stadtverwaltung aber Baumerhalt vor Fällung. Das sei nicht nur die Vorgabe der Denkmalschutzbehörde, sondern auch das Credo bei der täglichen Arbeit. Zudem bereiten aktuell die Wege Kummer, sind aktuell witterungsbedingt verschlammt. Die Grünpfleger sind angehalten, mit den Fahrzeugen auf den Wegen zu bleiben und diese am besten bei Frost zu befahren.

Heiligbrunnen schon im Fokus

Die Stadtverwaltung will sich „mittelfristig“ aber auch um die Verbesserung des Zustandes von Heiligbrunnen und anderen Bauwerken kümmern. Der Heiligbrunnen ist verdreckt, beschmiert und marode, stößt mit seinem Zustand einigen sauer auf. Aber auch die vielen Brücken sind nicht mehr im besten Zustand. Dort setzt die Stadt eine Prioritätenliste an. „Als nächstes steht die kleine Brücke zwischen Mäuseturm und Genesung im Fokus“, heißt es aus der Verwaltung. Zu beachten sei allerdings, dass auch diese kleine Brücke ein tragendes Bauwerk ist und „daher einer entsprechend ingenieurtechnischen Planung und Ausführung bedarf“.

Die Kosten für all das Geschehen im Park bleiben Last der Stadt. Gutachterlich wurde festgestellt, dass die zur Herstellung der Verkehrssicherheit notwendigen Baumentnahmen nicht auf den erhöhten Grundwasseranstieg zurückzuführen sind. Daher können Ansprüche gegen den Bergbausanierer LMBV nicht erhoben werden. Der Stadtpark liegt aber im Fördergebiet Zukunft Stadtgrün. „Details dazu werden zuerst in den Gremien besprochen“, braucht es noch Geduld.

Bald blühende Landschaften

Freuen können sich die Delitzscher schon jetzt auf blühende Landschaften. Erst vergangenes Jahr gab es ein sehr intensives Gespräch der Stadtverwaltung mit der Leiterin der Abteilung Gartendenkmalpflege des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen. Unter anderem bei einem Vor-Ort-Termin gab es einige wichtige Hinweise und auch die Idee eines blauen Zwiebelblumenstreifens vom Mäuseturm bis zum Mühlgraben. Dieser wurde vom Abwasserzweckverband angelegt, die Scilla dürften Ende März erstmals blühen.

Von Christine Jacob

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Delitzsch in Zahlen

Bundesland: Sachsen

Landkreis: Nordsachsen

Fläche: 85,92 km²

Einwohner: 24.850 Einwohner (Dezember 2015)

Bevölkerungsdichte: 289 Einwohner/km²

Postleitzahl: 04509

Ortsvorwahlen: 034202

Stadtverwaltung: Markt 3, 04509 Delitzsch

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