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Delitzsch Stadtverwaltung Delitzsch zwitschert jetzt
Region Delitzsch Stadtverwaltung Delitzsch zwitschert jetzt
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15:00 18.04.2017
Neuigkeiten zwitschert die Stadtverwaltung nun bei Twitter. Quelle: Twitter
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DELITZSCH

Facebook, Google+, Instagram, Youtube, ein Blog namens „Delitzsch baut“ und nun noch Twitter – die Stadtverwaltung Delitzsch hat seit wenigen Tagen einen neuen Social-Media-Kanal und zwitschert nun auch Neuigkeiten. Unter @stadt_delitzsch ist der neueste Auftritt zu finden.

Kurz vor Ostern begann das Presseteam auch den Twitter-Kanal zu bedienen. Sechs unterschiedliche sogenannte Social-Media-Auftritte für eine Kleinstadt dieser Größe? Damit, so Pressesprecherin Nadine Fuchs, nimm die Stadt eine Vorreiterrolle für Kommunen ihrer Größe in Mitteldeutschland ein. Tatsächlich ist kaum eine andere Stadt so aktiv. Eilenburg zum Beispiel fällt vor allem bei Facebook auf, Bad Düben scheint in sozialen Netzwerken gleich gar nicht zu existieren – jedenfalls nicht mit einem offiziellen Kanal der Stadtverwaltung. Delitzsch verbreitet seit 2011 über mehr und mehr Kanäle in den sozialen Netzwerke Neuigkeiten aus dem Rathaus, so findet sich auch bei Twitter in den üblichen maximal 140 Zeichen die Nachricht, dass die Bildungsministerin Fördermittelbescheide für den Umbau des Horts an der ehemaligen West-Schule übergeben hat – Hintergründe und mehr allerdings finden sich nicht. Wer mehr wissen will, kann vor allem im Facebook-Auftritt der Stadtverwaltung auf Links etwa zu Nachrichtenseiten wie der LVZ setzen.

Arbeit nebenbei

Die Auftritte in den sozialen Netzwerken verursachen der Stadt an sich keine Kosten. Die Seiten, bei Facebook gibt es sie auch für das Barockschloss und den Tiergarten, können kostenfrei erstellt werden – es kostet nur Aufwand, den sich die Pressesprecher damit machen. Dabei muss bedacht werden, dass es nur anderthalb Personalstellen für die Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus gibt. Ganze Teams, die sich so wie bei großen Unternehmen ausschließlich um Social-Media-Kanäle kümmern, gibt es in kleinen Rathäusern nicht. Dabei bedeutet jeder Auftritt auch jede Menge Arbeit, die im Rathaus aber fast ausschließlich nebenbei erledigt wird. Verzichtbar, so der Tenor im Rathaus, ist ein Auftritt bei Netzwerken wie Facebook und Twitter nicht für eine Stadt.

Von Christine Jacob

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