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Delitzsch Stadtwerke Delitzsch investieren ins Netz und lassen weitere Trafostationen bemalen
Region Delitzsch Stadtwerke Delitzsch investieren ins Netz und lassen weitere Trafostationen bemalen
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15:00 28.07.2016
Diese Trafohäuschen ist das 16., das die Stadtwerke Delitzsch gestalten ließen. Quelle: Thomas Steingen
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Delitzsch

Die Stadtwerke Delitzsch (SWD) investieren auch in diesem Jahr in ihre Stromnetze. Wie das Unternehmen informiert, sind jetzt für rund 75 000 Euro drei neue Trafostationen errichtet worden. Eine davon wurde in dieser Woche in der Dübener Straße aufgestellt, zwei weitere im Ortsteil Rödgen. Wie berichtet, erneuern die SWD dort derzeit das Mittelspannungsnetz. Unter anderem werden dabei Freileitungen durch Erdkabel ausgetauscht, aber auch alte Erdkabel ersetzt.

Versorgungssicherheit

„Versorgungssicherheit hat für uns als kommunaler Energieversorger oberste Priorität. Jedes Jahr wird deshalb unser Netz kontinuierlich weiter ausgebaut und modernisiert, um einen nachhaltigen sicheren Betrieb zu gewährleisten“, erklärt Michael Denef, Technischer Leiter der SWD.

Die neuen Trafostationen sollen in den nächsten Wochen in das Mittelspannungsnetz eingebunden werden. Die eingebauten Transformatoren wandeln Mittelspannung (10 oder 20 Kilovolt) in Niederspannung (400 Volt) für die Verbraucher um.

Kunstwerk Trafohaus

Rund 145 Trafostationen gehören zum Stromnetz der Stadtwerke. In der Loberstadt betreibt der kommunale Energieversorger allein 100 Stück. Einige davon haben die SWD beziehungsweise ihr Vorgänger Technische Werke Delitzsch in den zurückliegenden Jahren künstlerisch in Szene setzen lassen. Dabei verarbeiteten Graffitikünstler in ihren Motiven unter anderem städtische Geschichte, Sehenswürdigkeiten, aber auch die Themen Natur und Energie. Seit 2009 sind so an ausgewählten Standorten jährlich zwei bis drei Transformatorenhäuschen farblich gestalten worden. Dieser Tage hat Peter Fahr vor dem Rewe-Markt in der Eisenbahnstraße die 16. Station der SWD fertiggestellt. Für das Häuschen wählte der Künstler ein Weltraummotiv. 2015 war für eine Trafostation in der Schkeuditzer Straße Ökostrom das Thema und im Kyhnaer Weg wurde eine Gasdruckregelanlage mit einem Sonnenuntergang verziert.

Begonnen hat das Gestalten der Trafohäuschen 2009 in der Berliner Straße am Wendehammer, weil es mit Graffiti besprüht worden war. „Die Gestaltung war damals noch recht einfach mit abstrakten Darstellungen von elektrischen Geräten“, erinnert sich Michael Denef. Daraus reifte dann die Idee, die Gestaltung unter einem bestimmten Motto vorzunehmen beziehungsweise mit ihr einen Bezug zum jeweiligen Standort zu schaffen. Unterstützung erhielten die TWD von den Sprayern Frank Schäfer und Peter Fahr, die sich fortan mit kreativen Ideen einbrachten.

Von Thomas Steingen

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