Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Delitzsch Sternzeichen-Party mangelt es vorerst an Gästen
Region Delitzsch Sternzeichen-Party mangelt es vorerst an Gästen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:25 31.03.2010
Anzeige
Biesen

Die Nachmittage stehen jeweils ganz unter dem gerade aktuellen Sternzeichen – an diesem Montag waren die im Zeichen der Fische Geborenen besonders angesprochen. Doch nur Hella Schumann aus Krostitz, selbst Mitglied im Förderverein, die am 15. März 66 Jahre alt geworden ist, fand den Weg in den Biesener Saal. „Ich hatte mich auf einen schönen Nachmittag gefreut und habe auch noch mit vier Leuten im Vorfeld gesprochen, die ich in meinem Auto mitgenommen hätte“, erzählt das Geburtstagskind. Aber alle hätten irgendwelche Ausreden gehabt. „Vielleicht sollte die Veranstaltung nicht 14 Uhr, sondern erst 15 Uhr beginnen“, grübelt die Krostitzerin. Dabei hätten sich alle Eingeladenen auf ein paar schöne Stunden freuen können, denn die Organisatoren hatten den Saal für rund 50 Leute schmuck eingedeckt. Für zwölf Euro Eintritt versprach das Programm unter anderem eine Sternzeichen-Show mit Sängerin Uta Zwiener, Tanz mit DJ Jan, eine riesige Torte und ein liebevoll aufgebautes Abendbuffet. „Vielleicht ärgern sich die, die nicht gekommen sind, wenn sie das schöne Buffet in der Zeitung sehen“, hofft Hella Schumann auf mehr Gäste zur nächsten Sternzeichen-Party am 26.April, denn „wir werden weitermachen“, sagt Christoph Zwiener vom Förderverein. Warum zur Premiere dieser Veranstaltungsreihe nicht mehr Bürger gekommen sind, kann er sich nicht recht erklären. „Im Vorfeld haben wir jedenfalls die Werbetrommel kräftig gerührt“, berichtet er. „Wir sind durch Zschortau, Biesen, Lemsel, Kreuma und Brodenaundorf gezogen und haben Zettel in die Briefkästen gesteckt“, ergänzt Uta Zwiener. „Und auch in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen wurde auf die Veranstaltung hingewiesen. Aber wir dürfen jetzt nicht auf die Leute schimpfen, weil sie nicht gekommen sind“, so Christoph Zwiener weiter. Auch der Rackwitzer Bürgermeister Manfred Freigang (FWG), unter dessen Schirmherrschaft die Sternzeichengeburtstagsfeiern stehen, stärkt den Organisatoren den Rücken. „Lieber ein schwieriger Start, der zu einem richtigen Happy End führt, als umgekehrt“, sagt er. Auch er hatte zum Auftakt mit 15 bis 20 Gästen gerechnet, denn die Idee, monatlich eine solche Veranstaltung anzubieten, finde er klasse. Oft bekomme er zu hören, dass gerade für die reifere Generation in der Gemeinde zu wenig getan werde. Noch sei die Unterstützung seitens der Gemeinde für das Projekt rein moralisch, aber wenn die Veranstaltung angenommen würde, dann sollte sie auch in künftigen Haushaltsdiskussionen eine Rolle spielen, so das Gemeindeoberhaupt. Das Team um die Zwieners ist jedenfalls optimistisch, dass das Ganze zum Laufen kommt. Schließlich funktioniere es in Leipzig auch. Dort finden die Feiern im Ringcafé statt, und wer sich nicht angemeldet hat, habe keine Chance auf einen Platz. „Für die nächsten Veranstaltungen in Biesen haben wir aber schon Kartenbestellungen“, so Zwiener. Einig sind sich die Macher am Montag, dass auch sie noch einiges anders angehen müssen, um auf sich und ihr Angebot besser aufmerksam zu machen. Fürs Erste lassen sie sich an der gedeckten Tafel den selbst gebackenen Kuchen schmecken. Und auch mit einem Gläschen Sekt wird auf das Geburtstagskind Hella Schumann angestoßen.

Thomas Steingen

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Noch im April könnten auf dem Flugplatz im Löbnitzer Ortsteil Roitzschjora große Transall-Maschinen der Bundeswehr landen und starten. Ein entsprechender Antrag der Bundeswehr, die mit der C-160 auf dem unbefestigten Flugplatz in Nordsachsen für den Einsatz in Afghanistan üben möchte, wird derzeit vom sächsischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit geprüft.

31.03.2010

Quote sinkt im Altkreis Delitzsch auf 15,3 und in Nordsachsen auf 16,1 ProzentKreisgebiet. Trendwende, Aufschwung und alles, was sich Experten im Zusammenhang mit dem Arbeitsmark wünschen, wäre beim Blick auf die Zahlen unter „übertrieben" einzuordnen.

31.03.2010

Sofern nicht noch übermäßige Regenfälle zu einer Verzögerung führen, enden voraussichtlich heute die Bauarbeiten am Bahnübergang in Hohenroda, so dass der Schönwölkauer Ortsteil zu Ostern wieder aus südlicher Richtung erreichbar ist.

30.03.2010
Anzeige