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Strategie für Mühle Hohenroda gesucht

Strategie für Mühle Hohenroda gesucht

Was wird aus der Bockwindmühle Hohenroda? Mit dieser Frage sind die Ortschaftsräte im Schönwölkauer Ortsteil seit Kurzem konfrontiert. Die Mühle sei für die Gemeinde allein nicht mehr zu stemmen, erklärte der Schönwölkauer Bürgermeister Volker Tiefensee (CDU).

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Für die Mühle Hohenroda wird ab 2013 eine neue Strategie gesucht.

Quelle: Manfred Lüttich

Hohenroda. Allein Pflegekosten von rund 5000 Euro fallen jährlich an. Der Leiter der Schönwölkauer Bauverwaltung, Klaus-Martin Schulz, geht in Rente. Brigitte Stelzer vom Kultur-und Heimatverein sei mit über 70 Jahren nicht mehr die Jüngste. Die beiden hatten sich in den vergangenen Jahren hauptsächlich um die Pflege der Mühle gekümmert. Allein 2000 Stunden Hand- und Spanndienste würden jährlich auflaufen, die Technik muss in Schuss gehalten werden. „Die Mühle müsste sich jede Woche drehen, nur so überlebt sie“, erklärte Tiefensee das Anliegen, „sonst ist das der Tod der Mühle.“

Beauftragt vom Gemeinderat stellte er nun verschiedene Planspiele vor: Die Gemeinde könne die Mühle verkaufen und sogar versetzen lassen. „Ich stelle mir einen Kaufpreis von rund 100 000 Euro vor“, so Tiefensee im Gespräch mit der Kreiszeitung. Oder es müsse sich ein privater Betreiber finden, der sich intensiv um das Areal kümmert und die Mühle so am Leben erhält. Der Verein Mühlenregion Nordsachsen, der in der Mühle regelmäßig Projekttage anbietet, werde das aber „aus Prinzip“ nicht tun.

„Es ist eine Strategie erforderlich“, appellierte der Bürgermeister an die Räte. Termin für das Abstoßen der Mühle soll der 1. Januar 2013 sein, die ebenfalls auf dem Areal befindliche Gemeinschaftseinrichtung soll außen vor und als Treffpunkt des Dorfes erhalten bleiben. Die Ortschaftsräte stimmten dem Ansinnen zu: „Es hängt viel Herzblut dran und es ist schade für das Dorf, aber die Gemeinde kann es sich nun einmal nicht leisten“, fasste Ortsvorsteherin Gisela Leopold (Linke) zusammen. Den Beschluss zur Beauftragung des Bürgermeister zu weiteren Bewirtschaftung durch einen Betreiber oder Verkauf der Mühle vertagte das Gremium dennoch. „Wir haben jetzt 13 Monate Zeit, um zu einer Lösung zu kommen“, pflichtete Tiefensee bei.

cj

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