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Delitzsch Strippen fürs fixe DSL kommen bis Jahresende in die Erde
Region Delitzsch Strippen fürs fixe DSL kommen bis Jahresende in die Erde
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10:28 24.12.2009
Löbnitz

Bürgermeister Axel Wohlschläger (CDU) informierte darüber auf der jüngsten Sitzung die Gemeinderäte.

Bernd Thormann und Dirk Hönicke von einer Firma aus Lichtenfelde bei Berlin waren diese Woche unter anderem im Wohngebiet am Sandfeld in Roitzschjora dabei, Gräben auszuheben, in denen schon Glasfaserkabel liegen. „Die bleiben drin“, erläu- terte Thormann, „die Kupferleitungen kommen nur hinzu. Die Anschlüsse in die Häuser sind auch schon verlegt.“

Das Interesse ist groß. Bereits im Frühjahr hatte über die Hälfte der Einwohner von Löbnitz den Bedarf an einer Internet-Breitband-Technologie angemeldet. Und eine Umfrage ergab damals, dass die Mehrheit auf einen möglichst schnellen Zugang wartet (wir berichteten).

In der vergangenen Woche waren nun zahlreiche Interessenten zu einer Informationsveranstaltung in den Löbnitzer „Goldenen Stern“ gekommen, um mehr übers Internet und den künftigen DSL-Anschluss zu erfahren. Sachkundiger Gesprächspartner war Thomas Festerling, der sich auch beruflich mit dem Thema befasst. Der Roitzschjoraer sitzt darüber hinaus mit dem Mandat der SPD im Löbnitzer Gemeinderat und berichtete, dass er sich für den Wegebau und für die Schaffung eines schnellen Internetzugangs in der Gemeinde stark mache. Deshalb habe er unmittelbaren Kontakt zu Anbietern aufgenommen und kurzfristig konnte UMTS-Funkantennentechnik angeboten werden. Darüber hinaus gibt es schon zwei WLAN-Varianten (drahtlose Verbindung zwischen Computer und Internet).

Damit hätten die Löbnitzer ab dem Sommer 2010 vier Auswahlmöglichkeiten – und die Qual der Wahl. „Was sollte man nehmen?“ „Wo besteht die Möglichkeit, auch zu telefonieren?“ „Womit kann ich unterwegs ins Internet einsteigen?“, seien die an dem Abend am meisten gestellten Fragen gewesen, berichtete Festerling. Dass derjenige, der sofort einen Zugang haben will, auf eine der bereits bestehenden Möglichkeiten zurückgreifen kann, sei keine Frage. Dabei sollte man aber die Laufzeit des Vertrages im Auge haben, hieß es. Aber auch um rein technische Begriffe sei es gegangen, die vor allem Internet-Neulinge interessiert hätten, so Festerling.

Bürgermeister Wohlschläger nannte gestern auf Anfrage der Kreiszeitung konkret die Stellen in der Gemeinde, wo die Leitungen im Auftrag der Telekom bis Ende des Jahres gezogen werden. In Löbnitz sind das die Parkstraße, die Bitterfelder Straße/Straße der Jugend/Ecke Zschernweg, die Dübener und die Delitzscher Straße; in Roitzschjora An der Muldenaue und Sandfeld; in Sausedlitz der Abschnitt Ortseingang Hauptstraße bis zur Bushaltestelle; in Reibitz der Bereich Ortseingang (aus Richtung Delitzsch) bis zur Kreuzung in Richtung Löbnitz sowie die Kirchstraße bis zur Kreuzung und dann in Richtung Scholitz. Wohlschläger sagte zu den Arbeiten: „Wir sind froh, dass etwas passiert und die Telekom überhaupt noch bei uns baut. Eigentlich dauert das Ganze schon viel zu lange.“

Lutz Schmidt

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Na, das ist ja gewaltig nach hinten losgegangen. Erst veralbert die Telekom ganz Rackwitz und dann schlagen auch die Alternativlösungen fehl. Wir erinnern uns: Bis Oktober sollte das schnelle DSL im Aludorf zur Verfügung stehen.

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