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Tag des Wassers bei der Derawa

Tag des Wassers bei der Derawa

Seit 1993 wird der Weltwassertag jährlich am 22. März begangen. Er ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro, auf der er von der UN-Generalversammlung per Resolution ausgerufen wurde.

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Das Delitzscher Wasserwerk ist am Sonnabend für Besucher geöffnet. In den blauen Behältern außerhalb des Gebäudes wird Eisen und Mangan aus dem Rohwasser gefiltert.

Quelle: Thomas Steingen

Delitzsch. 2014 steht er unter dem Motto "Wasser und Energie".

Der Zweckverband Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung (Derawa) nutzt den Tag des Wassers, um im Zweijahresrhythmus Bürgern aus Delitzsch und der Umgebung Einblicke in die Aufbereitung des Trinkwassers zu gewähren. Deshalb lädt der Verband am Sonnabend von 9 bis 12 Uhr in das Wasserwerk, Bitterfelder Straße 80, ein. An diesem Tag der offenen Tür werden Herbert Claßnitz, technischer Leiter, und Derawa-Mitarbeiter Steffen Tillner die Besucher durch das Wasserwerk und die Ausstellung zur Wasserversorgung in der Region führen und dabei viel Wissenswertes über dieses kostbare Nass vermitteln.

Seit Jahren versorgt die Derawa die Bürger in unserer Region mit qualitativ hochwertigen Trinkwasser. "Und es schmeckt auch sehr gut. Ich trinke selbst täglich eineinhalb Liter", sagt Derawa-Geschäftsführerin Ina Witek. Zwei Drittel der jährlich verkauften rund zwei Millionen Kubikmeter Trinkwasser werden im Delitzscher Wasserwerk aufbereitet. Das Rohwasser stammt aus elf Tiefbrunnen in der Prellheide und in Spröda, in denen es aus 60 bis 80 Metern Tiefe gepumpt und nach Delitzsch geleitet wird. "Schon unser Rohwasser hat eine sehr gute Qualität, sodass wir bei der Aufbereitung zum Trinkwasser im Vergleich zu anderen Regionen relativ wenig Aufwand betreiben müssen", so der technische Leiter. Dabei würden dem Rohwasser Sauerstoff zugeführt, Eisen- und Mangananteile herausgefiltert sowie geringfügig Desinfektionsmittel zugesetzt. Das geschehe unter Einhaltung der hohen Qualitätsstandards für Trinkwasser.

"Regelmäßig wird unser Wasser in einem akkreditierten Labor überprüft." Dass die Derawa die geforderten Grenzwerte nicht nur einhalten, sondern deutlich unterbieten kann, sei auch den guten Zustand der Anlagen zu danken. "In den vergangenen zehn, zwölf Jahren haben wir alle Brunnen saniert. Derzeit steht die Sanierung des dritten und damit letzten Reinwasserbehälters vor dem Abschluss", berichtet Herbert Claßnitz.

Das restliche Drittel Trinkwasser für die Region wird aus dem Leitungssystem der Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH ins Derawa-Netz eingespeist. Seit 2002 kostet für die Haushalte ein Kubikmeter Trinkwasser übrigens unverändert 1,90 Euro.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.03.2014
Thomas Steingen

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