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Technikzentrum Rabutz: Elektroautos geraten in Brand

Technikzentrum Rabutz: Elektroautos geraten in Brand

Der ideelle Verlust übersteigt bei weitem den materiellen, und der ist mit gut 6000 Euro schon gewaltig. Am Donnerstag Nachmittag vernichtete ein Feuer auf dem Außengelände des Jugendprojektzentrums in Rabutz drei Elektrofahrzeuge.

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Drei von Schülern im Projektzentrum Rabutz entwickelte und gebaute elektrisch betriebene und mit Sonnenstrom betankte Fahrzeuge sind völlig zerstört, müssen komplett neu aufgebaut werden.Das Feuer vernichtete auch die Elektronik der Solartankstelle.

Quelle: privat

Wiedemar. Lediglich die metallene Grundkonstruktion und die Felgen der Räder sind übriggeblieben. "Ich bin schockiert", berichtete der Leiter des Zentrums, Elk Messerschmidt. Die Wiedemarer Feuerwehr war zwar schnell vor Ort, konnte aber lediglich verhindern, dass das Feuer nicht auch noch die Solarpanele der Solartankstelle beschädigt. Die Elektronik konnten sie nicht retten. Wie es zu diesem Unglück kam, ist bis zu letzt noch nicht geklärt. Die drei Fahrzeuge, ein Rasentraktor, ein Jeep und ein Kinderauto, waren an der Solarstation angedockt. Weshalb das mittlere Fahrzeug in Brand geriet, steht nicht fest. Messerschmidt vermutet einen technischen Defekt, der während des Ladens entstand. Die Flammen erfassten auch die rechts und links abgestellten Autos.

Die Tragik dieses Geschehens ist, dass die Fahrzeuge Prototypen waren, die von den Kindern und Jugendlichen während unzähliger Stunden selbst entwickelt und gebaut wurden. "Hier steckten jede Menge Ideen und viel Arbeit drin, die sich in kurzer Zeit einfach in nichts auflösten", so Messerschmidt. Zudem sollte der Rasentraktor, der vom Benzin- auf einen Elektromotor umgerüstet wurde und damit deutlich umweltfreundlicher ist, bald in Serie gehen. "Wir wollen die Fahrzeuge unbedingt und schnell wieder nachbauen, diese Aufgabe hat Priorität", kündigte Messerschmidt an und stellte schon mal die Zielstellung für die Ferientätigkeit um. Ende August steht für das Zentrum die nächste Zertifizierung an. Allerdings drückt ein riesiges Problem. "Wir sind auf Spenden angewiesen, um das Material besorgen zu können."

www.rennstall-rabutz.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.06.2015
Ditmar Wohlgemuth

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