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Delitzsch Tempo-30-Zone mit Startschwierigkeiten
Region Delitzsch Tempo-30-Zone mit Startschwierigkeiten
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18:24 19.04.2011
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Delitzsch

In der Regel waren die Pkw-Fahrer mit 40 oder 50 Stundenkilometern und damit wohl meist nach alter Gewohnheit unterwegs. Verwarngelder waren die Folge. Aber nicht nur Auswärtige, sondern vor allem die Einheimischen hielten sich nicht an die neuen Regelungen, berichtet Polizeihauptkommissar Frank Westphal. Nur mit Glück habe es im Zuge der geänderten Vorfahrt bislang noch nicht gekracht.

Mit der Tempobegrenzung auf 30 Stundenkilometer gilt in der City schließlich nun auch großflächig rechts vor links. Geändert hat sich damit unter anderem auch die Vorfahrtsregelung in der Lindenstraße, der Dübener Straße zwischen Bitterfelder und Eisenbahnstraße sowie für Fahrzeuge, die vom Unteren Bahnhof die Eilenburger Straße in Richtung Roßplatz fahren.

Hintergrund der Änderung sind „zügig fahrende Fahrzeuge in den Abendstunden“, wie Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos) wohl die in der City umherrasenden Pkw vor allem jugendlicher Fahrer nennt. „Allein durch verkehrsrechtliche Anordnungen in diesem Bereich konnten wir Geschwindigkeit rausnehmen“, so der Bürgermeister. Durch den 30er-Bereich lasse sich der Verkehr im gesamten Viertel beruhigen. Zudem sei nicht nur die Eilenburger Straße, sondern auch so manche Seitenstraße von den abendlichen Zügig-Fahrern betroffen.

Die meisten Bürger, so Schöne, hätten daher positiv auf die Änderung reagiert. Wobei aber auch klar sei, dass viele noch Schwierigkeiten mit den neuen Regeln haben. „Da muss sich noch einiges einstellen.“ Deshalb sollen die Zusatzschilder „Vorfahrt geändert“ noch gut einen Monat stehenbleiben. Die Geschwindigkeitsmessungen der Polizei seien aber auch so kurz nach Einführung der 30er-Zone richtig: Schließlich müssten Autofahrer nicht nach Gewohnheit, sondern nach Verkehrsregeln fahren. Zudem kündigte Schöne gegenüber der Kreiszeitung an, dass auch die Stadt selbst Geschwindigkeitskontrollen durchführen wird.

Christine Gräfe

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