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Delitzsch Teppich Kibek investiert Millionen in Standort Wiedemar
Region Delitzsch Teppich Kibek investiert Millionen in Standort Wiedemar
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00:28 29.08.2015
Das großformatige Plakat an der Fassade weist Kunden darauf hin: Bei Teppich Kibek wird zurzeit gebaut. Geöffnet ist trotzdem. Quelle: Ditmar Wohlgemuth
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Wiedemar

Genaue Zahlen waren allerdings nicht zu erfahren. Die Umbauten an dem Haus Linienstraße 1-3 in Wiedemar seien "erheblich" und auch "dringend notwendig", wie die Zentrale des Unternehmens in Elmshorn (Schleswig-Holstein) mitteilte.

Seit mehr als 20 Jahren steht das Teppichhaus in Nordsachsen. Mit einer Generalinstandsetzung des Hauses gehen auch weitere Veränderungen einher: "Wir erneuern den kompletten Innenausbau, damit es für unsere Kunden deutlich heller und freundlicher wird", so Sachau. Und die Helligkeit kommt nicht nur davon, dass die gesamte Beleuchtungsanlage auf LED umgerüstet wird, sondern es wird künftig auch viel Glas verwendet. So zum Beispiel im neugestalteten Eingangsbereich. Dieser werde für die Besucher ansprechender.

Derzeit sind die Umbauten in vollem Gange, das Unternehmen bietet den Kunden trotzdem die Möglichkeit des Einkaufs. "Mit der Umrüstung auf LED sparen wir etwa die Hälfte der sonst verbrauchten Energie", erklärte Sachau. Kibek ist auch so aufs Sparen erpicht, denn die gesamte Haustechnik wird auf den Prüfstand gestellt und nahezu vollständig erneuert.

Neu wird nach der Wiedereröffnung auch ein Teil des Sortimentes sein. "Wir werden deutlich mehr Heimtextilien, Gardinen, Dekos und Accessoires anbieten, so wie es bereits in den anderen 14 Häusern der Fall ist. Neu ist auch, dass dann Lampen zum Sortiment gehören", erläuterte Frank Sachau. Dran glauben wird auch die Wellblechfassade. Sie wird momentan entfernt und erneuert.

Doch mit dem Umbau innen und an der Fassade ist noch nicht Schluss. "Wir werden auch noch die Bruttofläche erweitern. Derzeit liegen wir bei 10 000 Quadratmeter. Alle anderen neuen Häuser haben 14 000 Quadratmeter", war vom Geschäftsführer zu erfahren. Allerdings sei das dann ein zweiter Schritt, der umgesetzt werden soll. Zunächst wolle man sich dem Innenausbau voll widmen.

Für die Erweiterung musste der Bebauungsplan geändert werden. Monatelang beschäftigte sich damit der Wiedemarer Gemeinderat. Die Veränderungen sind mittlerweile durch. Teppich Kibek könnte bauen. Das werde auch passieren, nur nicht gleich. Nach Angaben des Unternehmens wäre der Zeitrahmen für alle Vorhaben zu eng gesteckt worden, sodass sie nicht alle gleichzeitig umgesetzt werden konnten. Der Anbau soll auf der Rückseite des Gebäudes erfolgen, an einer Erweiterung der Verkaufsfläche ist nicht gedacht. "Auch das Sortiment soll nicht erweitert werden", betonte der Geschäftsführer. Es solle "lediglich mehr in die Tiefe gehen".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Ditmar Wohlgemuth

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